Ungeschlagen zum Titel U-14-Basketballer des TSV Quakenbrück sind Landesmeister

Von Bernard Middendorf

Niedersachsenmeister 2018/2019: die U-14-Basketballer des TSV Quakenbrück; vorne von links :Noah Ostermann, Tristan Kesse, Jarno Groß, Jonas Gruß, Patrick Lux, Mika Sovinec; hinten von links:Jannik Zurhorst, Mark Fresenborg, Felix Schulz, Martin Kalu, Tjark Richter, Johann Grünloh, Julius Bronnert, Trainer Javi Cabello, NBV-Präsident Mayk Taherian. Foto: NBVNiedersachsenmeister 2018/2019: die U-14-Basketballer des TSV Quakenbrück; vorne von links :Noah Ostermann, Tristan Kesse, Jarno Groß, Jonas Gruß, Patrick Lux, Mika Sovinec; hinten von links:Jannik Zurhorst, Mark Fresenborg, Felix Schulz, Martin Kalu, Tjark Richter, Johann Grünloh, Julius Bronnert, Trainer Javi Cabello, NBV-Präsident Mayk Taherian. Foto: NBV

Quakenbrück/Hannover. Tolle Leistung der U-14-Basketballer des TSV Quakenbrück: Mit einem deutlichen 76:63-Finalerfolg über den gastgebenden TK Hannover machten die Talente aus der Burgmannstadt in Hannover den letzten Schritt zur Niedersachsenmeisterschaft.

In der Landeshauptstadt blieben die Quakenbrücker ohne Niederlage. In der Vorrunde hatten sie überlegen gegen die Weser Baskets Bremen und SG Braunschweig gewonnen, im Halbfinale ein 57:49 über den Oldenburger TB erkämpft. Jetzt geht es im Mai zu den Norddeutschen Titelkämpfen. NBV-Präsident Mayk Taherian gratulierte.

Klar, dass der Jubel bei Spielern und Eltern riesengroß war – nach vier kräfteraubenden Duellen in 23 Stunden. Schon in der Saison war der QTSV mit 18:2 Punkten Landesliga-Meister der West-Staffel vor Oldenburg, BBC Osnabrück und Rasta Vechta geworden. Der Titelgewinn auf dem Niedersachsen/Bremen-Turnier machte den Triumph perfekt.

Als Landesliga-Erster trafen sie in der Vorrunde nicht auf Topfavorit TK Hannover, konnten sich vielmehr gegen SG Brauschweig warm spielen. Der 32:13-Vorsprung im ersten Viertel, die vernichtende 61:21-Halbzeitführung und der 103:33-Kantersieg gegen den Nachwuchs des BBL-Klubs sorgten für Staunen.

Wenig Mühe hatte man auch mit Gruppengegner Nummer zwei, den Weser Baskets/BTS Neustadt. Nach nervösem Start (19:22) drehte das Team von Trainer Javier Cabello auf, erzwang souveräne 21:5 Punkte und war beim 62:39 vor dem Endspurt längst auf der Siegerstraße.

Sehr ernst nahmen die QTSVer den TB Oldenburg – das einzige Team, gegen das man in der Landesliga einmal verloren hatte. Der OTB wurde vom TK Hannover mit 73:36 demoralisiert, glänzte aber beim 100:21 gegen BG Rotenburg/Scheeßel. Das Halbfinale wurde zum Krimi: Mit 15:16 ging es los, und zur Pause stand es 24:24. Vor dem Schlussviertel lagen die QTSVer mit 35:40 zurück, aber sie kämpften, machten Druck, holten fulminante 22:9 Punkte – und sprangen mit einem verdienten 57:49-Sieg ins Finale.

Dort wartete mit dem TK Hannover ein scheinbar dominanter Rivale, der seit Saisonstart im Oktober ungeschlagen war. Das beste Rezept der QTSVer: Sie lagen schon im ersten Viertel mit 21:15 vorn – und gaben die Führung nie wieder ab, die über 39:29 (Halbzeit) auf 57:46 (24.) ausgebaut wurde. Ein Aufschrei kam von der Bank beim Schlusssignal: Die U-14-Jungs wurden mit dem 76:63-Sieg Niedersachsenmeister. Aber auch der TK Hannover ist für die „Norddeutschen“ qualifiziert. 


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