Nachwuchs-Basketball-Bundesliga Playoffs sind das Ziel der Young Rasta Dragons in Quakenbrück

Von Bernard Middendorf

Die Young Rasta Dragon mit Radii Caisin (am Ball) wollen in der NBBL die Playoffs erreichen. Foto: Rolf KamperDie Young Rasta Dragon mit Radii Caisin (am Ball) wollen in der NBBL die Playoffs erreichen. Foto: Rolf Kamper

Quakenbrück. Eine illustre Runde mit einem überwiegenden Anteil an Großstadtklubs wird demnächst das Sechzehntelfinale der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) in Angriff nehmen, und die Young Rasta Dragons wollen dabei sein.

Dazu ist allerdings am Sonntag um 13 Uhr in der Artland Arena voraussichtlich ein Sieg gegen den Klub „Berlin Tiger“ nötig, denn im Verfolgerfeld lauern noch mehrere Rivalen an diesem letzten Spieltag. Die Jungs freuen sich auf Unterstützung, der Eintritt ist frei. 

Die Spannung steigt beim Kader von Headcoach David Gomez. „Ich glaube an die Jungs – und an die Playoffs“ hatte der Spanier betont. Eine besondere Brisanz muss man an diesem 16. Spieltag nicht einmal herbeireden, denn die resultiert einfach aus der Tatsache, dass es für die Young Rasta Dragons morgen darum geht, ihren dritten Tabellenplatz zu verteidigen. Vier Mannschaften werden die Playoffs erreichen.

Am letzten Wochenende hatte das Team aus Vechta und Quakenbrück frei, während die Konkurrenz mit gänzlich unerwarteten Ergebnissen aufhorchen ließ, denn der absolute Topfavorit und Titelverteidiger ALBA Berlin ging in „Feindesland“ gegen den Lokalrivalen AB Baskets mit 54:73 Punkten unter. Diese schnappten den Dragons-Talenten Platz 2 weg, den sie sich gern geholt hätten. Und noch eine kleine Sensation: Die Piraten Hamburg schafften es nicht, mit dem Niedersachsen-Vertreter gleichzuziehen. Die Hanseaten verloren völlig überraschend gegen die Uni Baskets Paderborn mit 50:67 Zählern. Jetzt können die Rostock Seawolves Juniors die Hamburger noch von Platz 4 verdrängen.

Fakt ist: Gegen die Berlin Tiger als JBBL-Neulinge hatte das Gomez-Team in der Hinrunde gleich am ersten Spieltag seine Überlegenheit demonstriert und mit 90:61 in der Bundeshauptstadt gewonnen. Fünf Akteure aus dem YRD-Kader hatten dort zweistellig gepunktet, am erfolgreichsten Radii Caisin (25) und Jammal Schmedes. Auf Seiten der Tiger wusste schon damals Luca Lukacevic zu überzeugen. Der 18-Jährige holte bisher durchschnittlich 20,6 Punkte.

Wer den Jungs aus der NBBL in der Arena beim Sprung in die Playoffs helfen will, ist herzlich willkommen.


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