Zweite Regionalliga Herren Quakenbrücker Basketballer entzauberten SG Braunschweig

Von Bernard Middendorf

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Thorben Banko (weißes Trikot) vom TSV Quakenbrück setzt sich mit viel Willen gegen die Spieler der SG Braunschweig durch. Foto: Rolf KamperThorben Banko (weißes Trikot) vom TSV Quakenbrück setzt sich mit viel Willen gegen die Spieler der SG Braunschweig durch. Foto: Rolf Kamper

Quakenbrück. Das war ein Spiel ganz nach dem Geschmack der zahlreichen Basketball-Fans: Gegen die anfangs starke SG Braunschweig triumphierten die Regionalliga-Basketballer des QTSV mit zunehmender Dauer immer mehr, entwickelten hohen Druck auf die Gäste und brillierten mit tollen Ideen im Angriff.

Beide Seiten kämpften mit harten Bandagen; schließlich ging es um den zweiten Tabellenplatz, den die jungen QTSVer der SG mit einem souveränen 79:49-Erfolg abjagten. 

„Weil wir zuletzt gegen Oldenburg so schlecht ins Spiel gefunden hatten, waren wir sehr motiviert, dass das nicht nochmal passiert“, sagte ein hochzufriedener Trainer Guido Thöle, der von der ersten Minute an Tempo, Leidenschaft und Kaltschnäuzigkeit registrieren konnte – und auch mal Mut zum Risiko, denn allein mit "Sicherheitsbasketball“ gewinnt man keine Spiele, schon gar nicht nur von der Dreierlinie.  

Die QTSVer praktizierten beides: Ihre Transition brachte Unruhe in die Zone der Braunschweiger, Treffer von der 6,75-Meter-Linie aus heiterem Himmel lockten die SG-Abwehr weit heraus und machten die Räume offen – ein gefundenes Fressen für die schnellen Aufbauspieler Kevin Wank, Roman Keller, Thorben Banko (6/1) oder David Röll (10/2). Wie die Routiniers „bissen“ sich auch Marvin Möller (4/1) und Jonas Küpker förmlich an ihren Gegenspielern fest, die durchaus Qualität mit in die Arena brachten. 

Setzt sich durch: Jannik Lokudu (weißes Trikot) vom TSV Quakenbrück gegen Frank Theis von der SG Braunschweig. Foto: Rolf Kamper


Kein Wunder, dass der QTSV sehr bald 20:13 (10.) führte, nach einem starken 11:0-Run des Teams um Ex-Profi Frank Theis zum 20:24 die nächste Raketenstufe zündete und einen 24:2-Lauf hinlegte, der erfahrene Braunschweiger schockierte. An den Brettern sorgten große Spieler wie Hendrik Prasuhn (18), Danielius Lavrinovicius (6/1), Christian Fischer (15/2) und Jannik Lokudu (16), die auch öfter mal einen Fernschuss einstreuten, für Lufthoheit. „Mit Daniel waren wir körperlich überlegen. Unser Tempo und die Aggressivität in der Defense war außerordentlich gut“, lobte Guido Thöle. 

Beim 7:0-Zwischenspurt von 55:30 (28.) auf 55:37 keimte kurz Hoffnung auf bei der SG, aber der QTSV konterte, erhöhte prompt auf 61:37 und gewann – verstärkt mit Youngstern wie Motritz Theisling (4) besetzt – auch das Schlussviertel mit sehenswerten Spielzügen und 18:12 Punkten, deklassierte den direkten Rivalen mit 79:49 Punkten.       


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