Zwei Pferde nicht zugelassen Lähdener Pferdetagen: Vorentscheidung am Samstag

04.07.2014, 17:55 Uhr

Mit dem für Zuschauer spektakulären Geländemarathon fällt am Samstag bei den 9. Lähdener Pferdetagen nicht nur eine erste Vorentscheidung in der internationalen und nationalen Wertung der Vier- und Zweispänner, sondern auch in der Weltmeisterschaftssichtung der Vierspänner Großpferde und der Nominierung der fünf deutschen Gespanne für das CHIO Aachen. Die endgültige Entscheidung in allen Wettbewerben fällt am Sonntag ab 10 Uhr im Kegelhindernisfahren.

Das Lähdener Gelände mit seinem neuen Wasserhindernis ist zwar sehr anspruchsvoll, aber keineswegs unfair für Fahrer und Pferde. Die Pferde jedenfalls sind gut in Form. Beim obligatorischen Veterinärcheck am Donnerstag mussten die Richter nur zwei Pferden wegen mangelnder Fitness die Starterlaubnis verweigern. Die Stewards der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI), Jan und Leen Devaere aus Belgien, äußerten sich zufrieden zur Fitness der Vierbeiner. Zugleich lobten sie die PSG Lähden für ihr Organisationstalent. „Durch die perfekte Organisation war die Inspektion 45 Minuten früher beendet als geplant.“

Die Dressurprüfungen der nationalen Vierspänner- und Zweispänner-Ponys waren gestern als erste Prüfungen beendet. Mit 42,3 Strafpunkten führt Championatskaderfahrer Tobias Bücker (RFV Emsdetten) die Wertung der Vierspänner-Ponys vor dem Gelände vor B-Bundeskaderfahrer Dieter Höfs (RSZ Hohenzollern) mit 48,7 Strafpunkten an. Rang drei belegt mit 54,21 Strafpunkten Championatskaderfahrer Sven Kneifel vom RFV Wunstorf. Bei den Pony-Zweispännern liegt vor dem Gelände Championatskaderfahrer Christof Weihe (PSG GEWE Minden) mit 41,54 Strafpunkten vorn. Rang zwei nimmt mit 45,12 Strafpunkten B-Bundeskaderfahrer Jan-Felix Pfeffer vom RV Tangstedt ein. Platz drei vor dem Gelände hat Championatskaderfahrer Dieter Baackmann mit 48,65 Strafpunkten vom RFV Emsdetten inne. Pech hatte in der internationalen Vierspännerklasse Großpferde der Haselünner Martin Brümmer. Nach dreimaligem Verfahren musste er das Viereck verlassen und ist damit vom gesamten weiteren Fortgang ausgeschlossen.