Der SC Magdeburg kommt Hammerlos im DHB-Pokal für HSG Nordhorn-Lingen

Von Dieter Kremer | 15.06.2016, 14:41 Uhr

Tolles Pokallos für Handball-Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen: In der 1. Runde des DHB-Pokals bekommt es die Truppe von Heiner Bültmann im heimischen Euregium mit dem aktuellen Titelträger SC Magdeburg zu tun. Die HSG Norderstedt Henstedt-Ulzburg und Eintracht Hildesheim komplettieren das Feld des Viererturniers.

„Fast ein Traumlos“, freut sich Bültmann. Magdeburg sei zu den zwei, drei Traditionsmannschaften der 1. Liga zu zählen. „Sie haben die Champions League schon gewonnen und sind deutscher Meister geworden.“ Aber eine kleine Außenseiterchance habe man immer, sagt der HSG-Coach mit Blick auf den Coup im letzten Jahr gegen den HSV Hamburg.

Magdeburg warnt vor HSG

„Das wird kein Selbstläufer und keine einfache Aufgabe in Nordhorn. Noch dazu, wo kurz nach Olympia nicht feststeht, welchen Kader wir dann zur Verfügung haben“, sagte Magdeburgs Sportlicher Leiter Steffen Stiebler.

Der Sieger der Partie Nordhorn-Lingen gegen Magdeburg trifft im Endspiel des Erstrunden-Turniers entweder auf Eintracht Hildesheim oder die HSG Norderstedt Henstedt-Ulzburg

Termin im August

Ausgespielt wird die 1. Runde am 27. und 28. August. Die Sieger qualifizieren sich für die Achtelfinals, die am 26. Oktober austragen werden sollen.

Europameister kommt

Bei den Magdeburgern spielen internationale Größen, aber auch der deutsche Europameister Finn Lemke. Der 24-Jährige spielt im Rückraum.

Letztes Jahr gegen HSV gewonnen

Im letzten Jahr traf die HSG Nordhorn-Lingen im ersten Spiel auf den Drittligisten des HSV Hannover und konnte das Spiel damals für sich entscheiden. Einen Tag später folgte die Partie gegen den HSV Hamburg, welcher gegen Ferndorf gewonnen hatte. Am Ende des Erstrundenturniers konnte das Zwei-Städte-Team nach einem Sieg nach Verlängerung gegen die Hansestädter den Einzug in die zweite Pokalrunde perfekt machen. . Mit 30:29 siegte die HSG in der Emslandarena gegen den HSV. In der 2. Runde unterlag die Bültmann-Truppe im Euregium mit 19:24 gegen den Erstligisten Bergischer HC.

Sieg gegen Flensburg

Der SC Magdeburg gewann das letzte Pokalfinale 32:30 gegen Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt. „Es war schon eine kleine Überraschung, dass sie das Final-Four gewonnen haben“, so Bültmann. Magdeburgs Erfolg beendete eine lange Titel-Durststrecke für den Verein, der vor 13 Jahren die Champions League gewann, anschließend aber einen bitteren Niedergang erlebte.