Am Samstag um 16.30 Uhr gegen BW Aasee Mitaufsteiger des SC Spelle in anderen Sphären

Von Kim Patrick von Harling | 03.02.2017, 13:00 Uhr

Für die Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus stellt die 3. Liga immer noch Neuland dar. Die Kontrahenten kennt man bestenfalls aus dem Hinspiel – mit einer Ausnahme: Blau Weiß Aasee. Am Samstag bereits um 16.30 Uhr stehen sich die beiden Aufsteiger zum vierten Mal in kürzester Zeit gegenüber.

Die Teams trafen schon vor der Saison im Rahmen der Aufstiegsrelegation zwei Mal aufeinander. Das damalige Hinspiel gewann die Mannschaft von Trainer Michael Spratte mit 3:2, im Rückspiel gab es ein glattes 0:3. Auch in der Hinrunde der aktuellen Saison setzte es ein deutliches 0:3 für die Spellerinnen: 15:25, 17:25, 14:25.

Aufsteiger mit unterschiedlichen Vorzeichen

Die jüngsten beiden Ergebnisse spiegeln im gewissen Maße auch den Saisonverlauf beider Teams wider. Während Aasee mit beeindruckenden 31 Punkten auf Platz zwei steht und sich berechtigte Hoffnungen auf einen direkten Durchmarsch in die 2. Liga machen darf, steckt Spelle tief im Abstiegskampf. Die Emsländerinnen stehen auf dem ersten direkten Abstiegsplatz, zum rettenden Ufer sind es zwei Punkte.

„Tabelle trügt ein wenig“

„Grundsätzlich haben wir keine schlechte Ausgangsposition. Wir haben zwar zwei Punkte Rückstand auf Weende, aber die haben ein Spiel mehr absolviert“, erklärt Spelles Maren Kreuzeberg, dass das Tabellenbild aktuell „ein wenig trügt.“ Natürlich würde man nach links und rechts schauen und sich über die Ergebnisse der Konkurrenz genauestens informieren. So auch über die jüngsten Partien von BW Aasee. Die Mannschaft der Trainerin Johanna Paetz und Coach Nils Kaufmann tat sich durchaus schwer.

Aasee schwächelt

Die Münsteranerinnen verloren beim ASV Senden mit 2:3, gegen den Vorletzten SG Langenfeld erkämpfte man sich soeben ein 3:2-Heimerfolg. „Senden ist eine absolut starke Mannschaft. Zugegeben, beim Langenfeld-Spiel stutzt man erst einmal aufgrund der aktuellen Tabellensituation“, sagt Kreuzeberg und fügt hinzu: „Aber wir haben uns nach unserem Hinspiel gegen Langenfeld schon gefragt, was die da unten machen. Da ist es nicht überraschend, dass Aasee unter Druck geriet.“

Statt 20 Uhr bereits 16.30 Uhr

Optimistisch stimmt die Spratte-Truppe die Heimkulisse. Spelles Anhänger müssen sich jedoch zur ungewohnten Zeit in die Halle am Brink aufmachen. Statt wie gewohnt um 20 Uhr wird am Samstag bereits um 16.30 Uhr aufgeschlagen.