25:29 beim Aufsteiger Ferndorf Nordhorn-Lingen beklagt Bruch nach der Pause

Von Uli Mentrup | 09.12.2015, 23:02 Uhr

Handball-Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen verliert allmählich den Anschluss nach oben. Nach der 25:29-Auswärtsniederlage (10:11) am Mittwochabend beim Aufsteiger TuS Ferndorf beträgt der Rückstand auf Coburg auf dem dritten Aufstiegsrang bereits neun Zähler.

Nach der achten Niederlage, die nach Einschätzung von Trainer Heiner Bültmann verdient war, ist die Bilanz des Zwei-Städte-Teams ausgeglichen. Es verharrt auf dem achten Tabellenplatz.

Die als Meister der Dritten Liga West aufgestiegenen Siegerländer, die in der Saison 2012/13 nach nur einer Serie die Zweite Liga wieder verlassen mussten, haben sich auf einen Nichtabstiegsrang vorgeschoben. Einsatz und Leidenschaft hatte Trainer Michael Lerscht nach der 18:31-Schlappe zuletzt bei DJK Rimpar von seinen Spielern verlangt. Und die hatten ihn offenbar verstanden.

 Der zuvor seit zehn Partien sieglose Gastgeber baute seine Heimserie aus: Der TuS, feierte den fünften Erfolg in der heimischen Sporthalle Kreuztal.

Im ersten Durchgang lief es passabel für die Niedersachsen. Sie kontrollierten die Partie gut 20 Minuten, verteidigten ihren Vorsprung bis zur 25. Minute, mussten dann aber den 9:9-Ausgleich hinnehmen. Zur Pause hieß es 10:11. Die Deckung stand, der Angriff arbeitete gut.

Danach gab es einen Bruch im HSG-Spiel. „Das war keine normale Leistung“, verwies Bültmann auf Mängel in Abwehr und Angriff. Ferndorf setzte sich immer weiter ab, lag nach 40 Minuten mit fünf Toren vorn und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen.

Björn Buhrmester gefiel mit 14 Paraden, der wieder genesene Jens Wiese warf zwölf Treffer, darunter vier Siebenmeter. Am Sonntag um 17 Uhr erwartet die HSG mit dem Wilhelmshavener HV wieder einen Aufsteiger..