Tischtennis-Bezirksliga Männer SG TV Jahn/DTB holt Pflichtsieg im Abstiegskampf

Holten sich bei der TSG Hatten/Sandkrug einen Pflichtsieg: Spieler der SG TV Jahn/DTB. Symbolfoto: Rolf TobisHolten sich bei der TSG Hatten/Sandkrug einen Pflichtsieg: Spieler der SG TV Jahn/DTB. Symbolfoto: Rolf Tobis
Rolf Tobis

Delmenhorst. Sowohl die SG TV Jahn/DTB und Stadtrivale TTSC 09 befinden sich in der Tischtennis-Bezirksliga weiter im Abstiegskampf. Während die SG bei Schlusslicht TSG Hatten/Sandkrug mit 9:5 gewann, kassierten die 09er eine 3:9-Niederlage beim STV Barßel.

In der Tischtennis-Bezirksliga haben die Männer der Delmenhorster Spielgemeinschaft TV Jahn/DTB einen Pflichtsieg eingefahren. Das Kellerkind gewann beim noch sieglosen Tabellenletzten TSG Hatten/Sandkrug 9:5. Chancenlos war dagegen Stadtrivale TTSC 09 beim 3:9 bei Aufstiegsanwärter STV Barßel. Die SG Jahn/DTB hat durch ihren Sieg in Sandkrug die Chance auf einen Nichtabstiegsplatz gewahrt. Spitzenspieler Timo Müller und sein Team haben mit 9:21 Punkten auf Platz neun den Rückstand zum Relegationsrang acht (Dinklage II/10:20) sichtbar verkürzt. Beim alten Drei-Punkte-Abstand bleibt es für den Tabellenzehnten TTSC (7:21).

Gegner nicht mit der stärksten Formation

Im „Ausweichquartier“ in Huntlosen traf die SG auf einen Gegner, der nicht seine stärkste Formation aufbieten konnte. Trotzdem taten sich die Gäste schwer und lagen nach den Auftaktdoppeln sogar mit 1:2 hinten. Im weiteren Verlauf offenbarte sich die größere Teamstärke der Delmenhorster. Nach dem 4:4-Zwischenstand schalteten sie den entscheidenden Gang hoch. Trotz dieses ungefährdeten Erfolgs ändert sich nicht viel: Für die Rettung müssen sie in den letzten fünf Begegnungen noch ordentlich nachlegen.

Ausfall von Stammkräften

Durch den Ausfall der Stammkräfte Chirasak Nakpanich und Thomas Fleige rutschten beinahe alle TTSC-Akteure in der Aufstellung um zwei Positionen nach oben. Deswegen erschien ein Punktgewinn für die Gäste schon im Vorfeld fast utopisch. Aber die 09er zogen sich beim Tabellendritten trotzdem sehr achtbar aus der Affäre. Im vorderen Paarkreuz unterlagen Simon Book und Karten Kukemüller jeweils unglücklich in fünf Sätzen gegen Alexander Lücking. Das Ergebnis hätte aus Sicht der TTSCer deshalb auch noch knapper ausfallen können. 


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