Handball-Landesliga Männer HSG Delmenhorst II siegt im Derby gegen HSG Stuhr

War mit sieben Treffern der beste Werfer der HSG II: Rechtsaußen Marlin Hörner. Foto: Rolf TobisWar mit sieben Treffern der beste Werfer der HSG II: Rechtsaußen Marlin Hörner. Foto: Rolf Tobis
Rolf Tobis

Delmenhorst. Derbysieg für die HSG Delmenhorst II in der Handball-Landesliga. Die Mannschaft von Trainer Adrian Hoppe gewann auswärts beim Schlusslicht HSG Stuhr mit 26:24.

Dieser Sieg der Delmenhorster Landesliga-Handballer am Faschingssonntag schmeckte besonders süss. Die HSG II gewann das Derby bei der HSG Stuhr mit 26:24 (16:10). Dabei machte es das Team von Trainer Adrian Hoppe noch einmal unnötig spannend. „Wir waren in der zweiten Halbzeit einfach sehr unkonzentriert“, bemängelte Hoppe, ohne hinterher zu schieben: „Wir waren über 60 Minuten aber ganz klar die bestimmende Mannschaft.“

Delmenhorst verlor die klare Linie

Die Gäste waren von Anfang an hellwach. Mit dem Treffer von Martin Hörner ging die HSG II mit 4:1 in Führung (4.). Diese Führung sollte sie bis zur Schlusssirene nicht mehr abgeben. Über weite Strecken der ersten Halbzeit konnten die Delmenhorster den Tabellenletzten locker auf Distanz halten. Bis zur Pause hatten die Gäste sich eine Sechs-Tore-Führung herausgespielt. Danach verloren die Delmenhorster allerdings ihre klare Linie. Zahlreiche technische Fehler und Fehlwürfe waren die Folge. Eine Minute vor Schluss brachte Dominik Krüger die Stuhrer bis auf einen Treffer heran. HSG-II-Rechtsaußen Marlin Hörner, dem Adrian Hoppe ein Sonderlob aussprach, markierte das 25:23 und Bastian Schäfer schließlich den 26:24-Endstand. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, betonte Adrian Hoppe.

Nächstes Spiel gegen TV Langen

Für den Trainer waren es mit Blick auf die Tabelle „zwei ganz wichtige Punkte“. Mit 15:21 Zählern steht die HSG II auf Platz acht und konnte sich etwas Luft auf den möglichen zusätzlichen Abstiegsplatz elf verschaffen. Am kommenden Samstag empfangen die Delmenhorster den Tabellennachbarn TV Langen in der heimischen Stadionhalle. 


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