Jugendhandball-Verbandsligen Spitzenreiter sind eine Nummer zu groß

Von Simone Gallmann

Die weibliche A-Jugend des TV Neerstedt verlor ihr Verbandsligaspiel bei Jugendhandball Wümme, die B-Mädchen der HSG Delmenhorst mussten sich bei der JSG Wilhelmshaven geschlagen geben. Symbolfoto: Henrik SchaperDie weibliche A-Jugend des TV Neerstedt verlor ihr Verbandsligaspiel bei Jugendhandball Wümme, die B-Mädchen der HSG Delmenhorst mussten sich bei der JSG Wilhelmshaven geschlagen geben. Symbolfoto: Henrik Schaper
Henrik Schaper

Delmenhorst. Jugendhandballerinnen des TV Neerstedt und der HSG Delmenhorst haben in ihren Verbandsliga-Auswärtsspielen gute Moral bewiesen. Trotzdem mussten sie sich den Spitzenreitern ihrer Staffeln geschlagen geben.

Die Handballerinnen des TV Neerstedt und der HSG Delmenhorst, die in Jugend-Verbandsligen antreten, haben Niederlagen hinnehmen müssen. Sie waren aber auch bei den Tabellenführern ihrer Staffeln zu Gast.

Die weibliche A-Jugend des TV Neerstedt, die von Frank Adams trainiert wird, bestritt bei Jugendhandball Wümme die erste Partie nach der Winterpause. Die Gastgeberinnen waren schon zweimal angetreten – und hatten zweimal gewonnen. Diesen Schwung nahm Wümme mit. Die Neerstedterinnen liefen ständig einem Rückstand hinterher, doch kämpften sie sich immer wieder heran. Zur Pause lagen sie mit 12:16 hinten. Nach dem Seitenwechsel fand der TVN keinen richtigen Zugriff. Die Gastgeberinnen bauten die Führung bis zum 34:25-Endstand kontinuierlich aus.

Personalprobleme bei der HSG

Die B-Mädchen der HSG Delmenhorst mussten sich derweil bei der JSG Wilhelmshaven mit 14:25 (7:12) geschlagen geben. Das Team erwischte einen schlechten Start und lag schon in der vierten Minute mit 0:4 zurück. Danach kamen die Delmenhorsterinnen besser ins Spiel und zeigten trotz des Rückstandes eine gute kämpferische Leistung. Allerdings: Die HSG wurde von Personalproblemen geplagt. Bereits beim Aufwärmen hatte sich Dana Vlach verletzt, im zweiten Durchgang fiel Marah Meyer aus, sodass es kaum noch Wechselmöglichkeiten gab. Zudem führte das zu vielen Umstellungen. Die HSG fand deshalb keine richtige Bindung zum Spiel. Die Delmenhorsterinnen gaben aber bis zum Schluss alles, um die Niederlage in Grenzen zu halten.


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