Volleyball-Verbandsliga Frauen VG Delmenhorst-Stenum siegt nach 0:2-Rückstand mit 3:2

Von Henrik Schaper

Erfolgreicher Schmetterschlag: Stefanie Nogatz (schwarzes Trikot) konnte gegen Lüneburg punkten. Foto Rolf TobisErfolgreicher Schmetterschlag: Stefanie Nogatz (schwarzes Trikot) konnte gegen Lüneburg punkten. Foto Rolf Tobis

Delmenhorst. Nach einem 0:2-Satzrückstand haben die Volleyballerinnen der VG Delmenhorst noch einen 3:2-Erfolg eingefahren. Damit endete der Doppel-Heimspieltag mit einem Sieg und einer Niederlage.

Die Volleyballerinnen der VG Delmenhorst-Stenum haben ihren Doppel-Heimspieltag in der Verbandsliga mit einem Sieg und einer Niederlage beendet. Da der neue VG-Trainer Thorsten Preis verhindert war, sprang Ex-Spielerin Kerstin Frohburg als Coach ein. „Es ist gar nicht so viel anders als auf dem Feld zu stehen“, gab die Aushilfstrainerin zu. Immerhin hatte sie mit einem Großteil der Spielerin ja noch zusammengespielt.

Gut ins Spiel gekommen

In der ersten Partie traf die VG auf die SVG Lüneburg. „Wir sind eigentlich gut ins Spiel gekommen“, fand Kerstin Frohburg. Den ersten Satz hielt ihre Mannschaft lange Zeit offen. Nach dem 12:7-Zwischenstand kamen die Annahmen nicht mehr, in der Abwehr wurde das eine oder andere Mal geschlafen. So ging der Durchgang mit 20:25 verloren.

Der Satzverlust hing Delmenhorst-Stenum merklich in den Knochen. Sie wirkten teilweise wie blockiert. Lüneburg dominierte die Partie in Angriff und Abwehr nach Belieben. Das 16:25 in Satz zwei war die Konsequenz. „Da war einfach der Wurm drin“, merkte Frohburg an.

Daniela Unrath als Außenangreiferin

Vor dem dritten Abschnitt stellte Frohburg ihr Team um. Unter anderem brachte sie Daniela Unrath, die aus der zweiten Mannschaft aushalf, auf der Position der Außenangreiferin. Die Wechsel taten dem Spiel der Gastgeberinnen erst einmal gut. Frohburg: „Dann gab es ein, zwei unglückliche Bälle für uns.“ Diese entschieden den Satz für Lüneburg. Am Ende stand wieder ein 20:25 auf der Anzeigentafel. Lüneburg feierte damit den dritten Sieg im fünften Spiel.

Vor der zweiten Partie gegen Bremen 1860 II stellte Frohburg erneut um. Davon war in den ersten beiden Sätzen jedoch wenig zu merken. „Meine Spielerinnen agierten, als hätten sie Konrads Spezialkleber von Pippi Langstrumpf unter den Füßen“, meinte Frohburg scherzhaft. Der Satz blieb lange offen, kein Team konnte sich richtig absetzen. Schließlich setzten sich die Bremerinnen mit 25:22 durch. Gleiches Spiel im zweiten Satz, der mit 25:23 ebenfalls an die Bremerinnen ging.

Mannschafte schaffte es, den Schalter umzulegen

Der VG drohte wieder eine deutliche Niederlage, die Mannschaft schaffte es aber, den Schalter umzulegen. „Auf einmal lief es für uns“, sagte Frohburg. Einen großen Anteil daran hatte Nina Maaß. Das gesamte Angriffsspiel lief besser. Im dritten Durchgang geriet die VG nie in Gefahr und verkürzte den Satzrückstand durch ein 25:17. Aber es ging noch deutlicher. Die Gastgeberinnen holten sich auch den vierten Satz mit 25:15. Im Tiebreak behielt die VG mit 16:14 die Oberhand und durfte nach 0:2-Satzrückstand noch einen 3:2-Sieg feiern.

„Wir waren eigentlich spielerisch überlegen. Meine Mannschaft hätte mit 3:0 oder 3:1 gewinnen müssen“, sagte Frohburg, die stolz war, dass ihre Mannschaft im zweiten Spiel den Druck erhöht hatte. Weiter geht es für die VG am Samstag, 23. November, mit dem Auswärtsspiel beim VfL Westercelle.


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