Vorrunde zur Handball-Oberliga C-Mädchen der HSG Hude/Falkenburg sichern sich Platz in der höchsten Klasse

Geschafft: Das C-Jugend-Team der HSG Hude/Falkenburg bejubelte den Einzug in die Oberliga. Foto: Hagen Seidel/HSGGeschafft: Das C-Jugend-Team der HSG Hude/Falkenburg bejubelte den Einzug in die Oberliga. Foto: Hagen Seidel/HSG
Hagen Seidel/HSG

Hude. Die C-Jugend-Handballerinnen treten im zweiten Teil der Saison 2019/20 in der höchsten Spielklasse ihrer Altersstufe an: Sie wurden durch einen Sieg beim TV Oyten in ihrer Vorrunde Zweiter.

Großer Jubel bei den C-Jugend-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg: Das Team hat sich am letzten Spieltag in der Vorrunde zur Oberliga (Gruppe Nord) mit einem 25:17 (8:10)-Erfolg beim TV Oyten den zweiten Tabellenplatz in der Abschlusstabelle gesichert. Daher darf es im zweiten Teil der Saison 2019/20, der am Wochenende 16./17. November beginnt, in der höchsten Klasse seiner Altersstufe, eben der Oberliga, antreten. Auch das Team der HSG Delmenhorst hatte sich für die Vorrunde qualifiziert. Es musste sich zum Abschluss beim Meister Werder Bremen mit 19:26 (9:15) geschlagen geben und blieb damit sieglos. Die Delmenhorsterinnen spielen in der Landesliga weiter.

Aufstellungen

Vorrunde zur Oberliga
TV Oyten – HSG Hude/Falkenburg 17:25
HSG Hude/Falkenburg: Janßen, Strudthoff; Stürenburg 8/2, K. Erkel 1, Katz, Kickbusch, Hinrichs 1, Stamm, E. Erkel 5, Frerichs 1, Kück 1, Kleefeldt 1, Seidel 7/1.
Werder Bremen – HSG Delmenhorst 29:16
HSG Delmenhorst: Oetken; Görtz, Lodd 2, Fuge, Lehmann 3/1, M. Oetjen, Schwiderski 1, Ebert, Sager 1, J. Oetjen 9/2.

Das von Sabine Kalla trainierte Team von Hude/Falkenburg erwischte in Oyten einen guten Start. Ina Seidel traf in der zehnten Minute zum 5:2. „Doch dann kam irgendwie Nervosität auf“, berichtete Betreuer Dean Schmidt. Das Team verlor den Rhythmus. Es lag zur Halbzeit mit 8:10 zurück.

Hude/Falkenburg trumpft nach der Pause auf

Kalla fand in der Pause die richtigen Worte. „Die Mannschaft kam wie verwandelt aus der Kabine“, sagte Schmidt. Er freute sich, dass gerade Spielerinnen, die bisher nicht die tragenden Rollen übernommen hatten, mächtig aufdrehten. Sie hatten großen Anteil daran, dass der Rückstand in der 30. Minute wettgemacht war (11:11). Nach dem 15:14 durch Eva Erkel (36.) gab Hude/Falkenburg den Vorsprung nicht mehr ab, setzte sich Tor um Tor ab.

„Das Team, das überwiegend aus Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs besteht, hat das Soll mehr als erfüllt“, lobte Schmidt. Torhüterin Lilly Janßen, die in Oyten eine ganz starke Leistung bot, könnte sogar noch in der D-Jugend auflaufen. „Jetzt sind wir gespannt, in welcher Oberliga-Gruppe wir spielen und wo wir dann landen“, sagte Schmidt.


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