Fußball-Bezirksliga SV Tur Abdin Delmenhorst tobt sich gegen Heidmühler FC aus

Von Klaus Erdmann

Erhielten von ihrem Trainer die Note zwei: die Bezirkliga-Fußballer des SV Tur Abdin Delmenhorst um Simon-Josef Matta (links). Archivfoto: Rolf TobisErhielten von ihrem Trainer die Note zwei: die Bezirkliga-Fußballer des SV Tur Abdin Delmenhorst um Simon-Josef Matta (links). Archivfoto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Torfestival auf dem Nebenplatz des Stadions: Der Fußball-Bezirksligist SV Tur Abdin Delmenhorst schoss sich einen 9:3-Heimsieg über den Heidmühler FC heraus.

Die Bezirksliga-Fußballer des SV Tur Abdin haben sich am Samstagnachmittag nach Herzenslust ausgetobt und gegen den Heidmühler FC ein 9:3 (6:0)-Schützenfest gefeiert. Die Treffer drei bis sechs erzielten die Delmenhorster zwischen der 30. und 43. Minute. Die Partie stand auf einem Nebenplatz des Stadions auf dem Programm, da der Hauptplatz gesperrt war.

„Man konnte am Torverhältnis sehen, dass der Gegner in der Abwehr Probleme hat“, sagte Tur-Abdin-Trainer Andree Höttges, der den HFC im Vorfeld unter die Lupe genommen hatte. Mit nunmehr 44 Gegentreffern stellt dieses Team die mit Abstand schwächste Defensivabteilung der Bezirksliga.

Simon-Josef Matta trifft vor der Pause dreimal

Aho Hanno brachte die Hausherren auf dem „kleinen, engen Platz“ (Höttges) in der zehnten Minute in Führung, die Manuel Celik vier Minuten später auf 2:0 ausbaute. Nach einer halben Stunde drehten die Düsternorter, die die Schwächen des Kontrahenten schonungslos ausnutzten, mächtig auf. Sie erreichten durch Treffer von Simon-Josef Matta, der in der 30., 39. und 43. Minute zulangte, und Dennis Thüroff, der in der 38. Minute traf, innerhalb von lediglich 14 Minuten die 6:0-Pausenführung. In diesem Zeitraum, so der Trainer, habe man gute Kombinationen gezeigt und wenige Kontakte benötigt.„Die Offensive war gut aufgestellt“, erklärte Höttges darüber hinaus, „Das Spiel in die Schnittstellen und das Umschaltspiel haben gut geklappt.“

Abdin-Trainer Andree Höttges vergibt die Note zwei

Nach der Pause, so der Coach, hätten die Spieler „etwas geschludert“. Jeder habe etwas für sich machen wollen. Die Folge: Für die Heidmühler, die in den zweiten 45 Minuten immerhin zu einem 3:3 kam, trugen sich Joschua Titz (53.) und Niklas Fasshauer, der drei Minuten später das 2:6 markierte, in die Liste der Torschützen ein. Manuel Celik (64.) und Jonas Yildiz, der in der 73. Minute einen Elfmeter verwandelte, stellten den alten Abstand wieder her. Nach Dardan Jasharis 3:8 (75.) setzte Thüroff in der 85. Minute den Schlusspunkt unter das 9:3. „Die drei Gegentore haben mir natürlich nicht gepasst“, betonte Höttges. Gleichwohl würde er dieser Leistung die Note zwei geben. er


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