Fußball-Regionalliga Frauen TV Jahn Delmenhorst will St. Pauli nicht unterschätzen

Duell Dritter gegen Vierter: Am Sonntag empfangen die Frauen des TV Jahn Delmenhorst den FC St. Pauli. Symbolbild: Rolf TobisDuell Dritter gegen Vierter: Am Sonntag empfangen die Frauen des TV Jahn Delmenhorst den FC St. Pauli. Symbolbild: Rolf Tobis
Rolf Tobis

Delmenhorst. Ausnahmsweise auf einem Nebenplatz empfangen die Regionalliga-Frauen des TV Jahn Delmenhorst an diesem Sonntag den FC St. Pauli. Anpfiff für das Duell Dritter gegen Vierter ist um 12.30 Uhr.

Nach einer nicht eingeplanten Pause (das für den vergangenen Sonntag vorgesehene Spiel bei der TSG Burg Gretesch fiel aus) erwarten die Regionalliga-Fußballerinnen des TV Jahn am Sonntag, 12.30 Uhr, den FC St. Pauli. Da der Hauptplatz des Stadions gesperrt ist, empfangen die Delmenhorsterinnen den Gast aus Hamburg auf einem Nebenplatz.

Hinter den Ausreißern SV Henstedt-Ulzburg (22 Punkte) und Hannover 96 (21) belegt der TV Jahn, der in sieben Partien zwölf Punkte gesammelt hat, die dritte Position. Einen Platz dahinter liegt der FC St. Pauli, der für seine zwölf Zähler acht Treffen benötigt hat.

Der Tabellenvierte gleicht in dieser Saison einer Wundertüte. Das Team startete mit einem 1:7 gegen Henstedt-Ulzburg. Dieser Schlappe folgen vier Siege. Im Anschluss beklagte St. Pauli drei Niederlagen und 3:18 Tore. „Vor dem 0:9 in Hannover standen die Spielerinnen im Stau und konnten sich nicht mehr warmmachen“, berichtet Jahn-Trainer Claus-Dieter Meier. Die Folge: St. Pauli lag bereits nach 32 Minuten mit 0:5 zurück. Vor einer Woche, bei der 0:5-Heimpleite gegen den SV Meppen II, kassierte der Jahn-Gast die Gegentore eins bis vier zwischen der 20. und 34. Minute.

Fakten, die nicht dazu führen, dass sie im Jahn-Lager die Kontrahentinnen unterschätzen. „Wenn man sie spielen lässt, sind sie gefährlich“, sagt Meier. Es scheint, dass St. Pauli auf fremden Plätzen besser zurecht kommt als auf dem eigenen Gelände am Heiligengeistfeld. Drei der vier Dreier eroberte das Team vom Trainerduo Jörg Steffen und Kai Czarnowski auswärts. Und: Mit dem 7:0, das man in der zweiten Runde des Hamburger Verbandspokals beim Walddörfer SV III errang, beendete man die kleine Negativserie. Allerdings muss man berücksichtigen, dass der Gegner der Kreisliga angehört.

„Wir wollen unsere Heimspiele gewinnen und oben dran bleiben“, betont Meier, dessen Mannschaft während der letzten Tage nicht wie gewohnt trainieren konnte. Die Anlage des Vereins Borussia, auf der der TV Jahn seine Einheiten absolviert, war am Dienstag gesperrt. Am Donnerstag stand lediglich ein Teilstück zur Verfügung. Alles andere als eine optimale Vorbereitung. Den Einsatz von Defensivkraft Lynn Janning versieht Meier noch mit einem Fragezeichen. 


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