Handball-Oberliga Männer Heiße Phase für die HSG Delmenhorst beginnt

Sind froh, dass es nach der dreiwöchigen Pause am Samstag das Derby bei der TSG Hatten-Sandkrug gibt: Trainer Jörg Rademacher und Spieler Lennart Witt. Foto: Daniel NiebuhrSind froh, dass es nach der dreiwöchigen Pause am Samstag das Derby bei der TSG Hatten-Sandkrug gibt: Trainer Jörg Rademacher und Spieler Lennart Witt. Foto: Daniel Niebuhr
Daniel Niebuhr

Delmenhorst. Mit dem Derby am Samstag bei der TSG Hatten-Sandkrug beginnt für die HSG Delmenhorst die heiße Phase vor Weihnachten. Die Handballer von Trainer Jörg Rademacher hatten zuletzt drei Wochen Spielpause.

Wie hat die Mannschaft die punktspiellose Zeit überstanden? Stehen alle Spieler zur Verfügung? In welcher Form befindet sich der Gegner? Mit diesen und anderen Fragen sieht sich Jörg Rademacher, Cheftrainer der Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst, nach der dreiwöchigen Pause und vor dem Gastspiel bei der TSG Hatten-Sandkrug konfrontiert. Das Treffen der alten Bekannten beginnt am heutigen Samstag um 19.30 Uhr in der Halle des Schulzentrums Sandkrug (Schultredde 17).

Rademacher betont, dass er kein Freund langer Pausen sei: „Mir wäre es lieber, wenn wir durchspielen und die Saison eher beenden würden.“

Mehrere freie Tage

Nach dem 25:27 beim HC Bremen gewährte der Coach seinen Spielern gezielt einige freie Tage („Es ist wichtig, dass sie mal auf andere Gedanken kommen“). In der zweiten Woche habe jeder Spieler individuell auf seiner Position trainiert. Seit dem vorletzten Donnerstag stehe die Vorbereitung auf die nächste Partie im Mittelpunkt. „Mit dem Spiel in Sandkrug“, so Rademacher, „beginnt die entscheidende, schwere Phase, die bis Weihnachten dauert.“

Die Chancen beziffert der Trainer, dessen Team mit 6:4 Punkten Rang sieben einnimmt mit „50:50“. Der Gegner, mit 4:6 Punkten Neunter, habe schwere Spiele gehabt und seine Pflichtaufgaben gelöst. Aktivposten der TSG Hatten-Sandkrug seien die Rückraumspieler Andre Haake (ehemaliger Spielertrainer der HSG) und Jonas Schepker sowie Till Schinnerer (Kreis). „Wir wollen uns aber nicht zu sehr auf Hatten, sondern mehr auf uns konzentrieren. Wir müssen den Schwerpunkt auf unsere Leistung legen“, unterstreicht Rademacher.

Noch nicht wieder bei 100 Prozent

Die HSG freue sich auf die Derbystimmung, sagt er, und: „Wichtig ist es, die Emotionen positiv zu nutzen.“ Die Mannschaft sei nach der Pause noch nicht wieder bei 100 Prozent. Es fehle noch der Rhythmus. „Diese Probleme haben aber andere Mannschaften auch“, sagt Rademacher. Ob Tim Coors, der über Rückenprobleme klagt, mitwirken kann, stand während des Gesprächs noch nicht fest: „Wir werden kein Risiko eingehen und eventuell noch ein Spiel warten. Wichtig ist es, wie Tim die Situation selber einschätzt“, unterstreicht der Trainer. Coors sei ein „großer Eckpfeiler“, aber auch ohne ihn habe die Mannschaft genügend Qualität.

Coors fehlte bereits bei der Niederlage in Bremen. Ferner sei der Einsatz von Torben Sudau fraglich (Entzündung am Handgelenk). „Auch hier fällt die Entscheidung erst am Spieltag“, sagt Jörg Rademacher.


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