Fußball-Bezirksliga TuS Heidkrug verliert beim TuS Obenstrohe

Der Fußball-Bezirksligist TuS Heidkrug musste sich beim TuS Obenstrohe geschlagen geben. Foto: Rolf TobisDer Fußball-Bezirksligist TuS Heidkrug musste sich beim TuS Obenstrohe geschlagen geben. Foto: Rolf Tobis
Rolf Tobis

Delmenhorst. Der TuS Heidkrug hat sein Bezirksliga-Spiel beim TuS Obenstrohe verloren. "Verdient", wie Selim Karaca, Trainer der Delmenhorster Fußballer, eingestand.

Selim Karaca, Trainer der Bezirksliga-Fußballer des TuS Heidkrug, kommentierte den Auftritt seiner Mannschaft beim TuS Obenstrohe ruhig, aber deutlich. „Wir haben verdient verloren, absolut verdient“, sagte er am Sonntag über das 2:5 (0:2) beim TuS Obenstrohe: „Wir waren keine echten Typen.“ Seine Mannschaft habe auf dem schwer zu bespielenden Platz den Kampf viel zu spät angenommen. Sauer war er dennoch nicht, dazu fällt die Zwischenbilanz zu gut aus. „Vier Siege, vier Niederlagen: Das kann sich für einen Aufsteiger doch sehen lassen“, erklärte Karaca: 

„Damit bin ich wirklich zufrieden.“

Heidkruger werden ausgekontert

Die Delmenhorster kamen sogar gut in die Partie. „Wir waren in den ersten 30 Minuten die bessere Mannschaft“, fand ihr Trainer. „Wir waren aber nicht zwingend genug“, erklärte Karaca, warum das keine Früchte trug. In den Minuten vor dem Pausenpfiff wurde Heidkrug zweimal ausgekontert. Oke Michelsen (38.) und Pascal Beyer (45.+2) brachten die Gastgeber nach vorn. Der Obenstroher Janis Theesfeld zerstörte 180 Sekunden nach Wiederanpfiff die Hoffnungen der Gäste, doch noch etwas Zählbares holen zu können. „Das war der Knock-out“, meinte Karaca. Danach habe sein Team den Faden verloren, sich „leichtfertig“ weitere Treffer von Theesfeld (68., 78.) eingefangen. „Dann steht es 0:5, obwohl du gar nicht so schlecht warst“, sagte der Heidkruger Trainer. Immerhin gestaltete seine Mannschaft das Ergebnis durch Sven Holthusen (79.) und Lennard Stöver (81.) noch etwas freundlicher. Auf beiden Seiten, berichtete Karaca, hätten noch mehr Tore fallen können, doch das verhinderten die sehr starken Torwarte Maximilian Hiller (Heidkrug) und Thorben Engelbart mit glänzenden Paraden.

In der Schlussphase wurde der eingewechselte und bereits verwarnte Heidkruger Bennet Richardt nach einem Foul mit Gelb-Rot vom Platz gestellt (90.). „Das war meines Erachtens nach keine Gelb-Rote Karte“, haderte Karaca. „Wir haben nicht deshalb verloren, aber die Leistung des Schiedsrichters fand ich nicht gut“, merkte er noch an.


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