Tischtennis-Verbandsliga Männer TV Hude II erlebt beim ATSV Habenhausen ein bitteres Déjà-vu

Die Verbandsliga-Tischtennisspieler des TV Hude II haben beim ATSV Habenhausen mit 2:9 verloren. Symbolbild: Rolf TobisDie Verbandsliga-Tischtennisspieler des TV Hude II haben beim ATSV Habenhausen mit 2:9 verloren. Symbolbild: Rolf Tobis
Rolf Tobis

Hude. Die Verbandsliga-Tischtennisspieler des TV Hude II haben beim ATSV Habenhausen verloren. Wieder einmal kamen sie an einem Freitagabend nicht in Schwung.

Die Verbandsliga-Tischtennisspieler des TV Hude II hatten sich den Ausgang ihres Auswärtsspiels beim ATSV Habenhausen ganz anders vorgestellt. In der Halle des Aufsteigers aus Bremen bekam bekam der Turnverein allerdings kein Bein an die Erde und wurde bei seiner 2:9-Niederlage richtig abgekocht.

Huder gewinnen kein Einzel

An Freitagsspiele haben die Aktiven des TV Hude II in der jüngeren Vergangenheit nicht die besten Erinnerungen. Dort setzte es in der Vorsaison 2018/19 zum Teil ganz bittere Pleiten. Dieser Geschichte hat die TVH-Reserve nun mit der Packung in Habenhausen ein weiteres Kapitel hinzugefügt. "Dieses Spiel war für uns ein echtes Déjà-vu-Erlebnis. Vor einem Jahr waren wir auch beim damaligen Aufsteiger MTV Jever III in gleicher Form unter die Räder gekommen. Dieses Match weist mit unserem Auftritt beim ATSV viele Gemeinsamkeiten auf", erklärte der Huder Spitzenspieler Finn Oestmann. Sein Team sei in Habenhausen zu keiner Phase mit der langsamen Plastikballsorte der Gastgeber zurechtgekommen. Die Probleme zogen sich durch alle Einzel. Die Gäste konnten kein einziges Duell zu ihren Gunsten entscheiden. Dabei hatte der Turnverein entgegen seinen eigenen Erwartungen in den Eingangsdoppeln sehr positiv überrascht. Durch Siege von Oestmann/Stüber und Imig/J. Meißner lagen die Huder mit 2:1 vorn. Doch aus der Führung wurde im weiteren Spielverlauf dann ein ernüchterndes 2:9. 

Die Ergebnisse

ATSV Habenhausen - TV Hude II 9:2
Y. Möhle/Gomez – Scherf/Dreier 11:7, 11:9, 7:11, 11:4; Wojciechowski/Mohammadpour -Oestmann/Stüber 8:11, 11:13, 6:11; Görler/P. Möhle – Imig/J. Meißner 9:11, 11:6, 13:11, 9:11, 10:12; Wojciechowski – Stüber 11:7, 11:6, 11:3; Y. Möhle – Oestmann 11:1, 11:9, 11:13, 6:11, 11:6; Görler – Dreier 14:16, 11:6, 11:8, 11:7; P. Möhle – Scherf 11:7, 14:12, 9:11, 11:8; Mohammadpour – J. Meißner 11:7, 11:3, 11:9; Gomez – Imig 10:12, 11:6, 11:6, 11:8; Wojciechowski – Oestmann 13:15, 11:9, 11:7, 11:3; Y. Möhle – Stüber 5:11, 5:11, 11:9, 11:8, 13:11. 

Der TVH war einfach in keinem Paarkreuz in der Lage, seine rasante Talfahrt zu stoppen. Selbst fest einkalkulierte Siege wie beispielsweise von Routiniers wie Dietmar Scherf und Christopher Imig fielen an diesem Abend nicht.  "Normalerweise gewinnen unsere Jungs solche Spiele. Aber wegen ihres deutlichen Heimvorteils mit den Bällen, hatten unsere Gegner einfach immer die bessere Antwort parat. Ohne eine einzige Trainingseinheit, um uns besser darauf einzustellen, hatten wir einfach keine Chance", berichtete Oestmann. 

Wichtige Partie am 25. Oktober

Der TV Hude II fällt dadurch nach diesem Wochenende mit 0:4 Punkten an das Tabellenende der Verbandsliga zurück. Aber das ist zu diesem Zeitpunkt der noch jungen Saison überhaupt kein Beinbruch. Die Huder sehen sich unabhängig von dem Habenhausen-Spiel als stärker im Vergleich zur zurückliegenden Saison an. Sie bleiben zuversichtlich, dass sie nach hinten raus den Klassenerhalt wieder packen werden. Allerdings darf sich die Truppe in keinem Fall einen totalen Fehlstart erlauben. Deswegen müssen die Huder nun am 25. Oktober aus der Favoritenrolle heraus unbedingt den Hundsmühler TV (einen weiteren Aufsteiger) schlagen. Aber bitte nicht unken: Auch dieses Spiel wird an einem Freitag ausgetragen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN