Hockey-Oberliga HC Delmenhorst lässt es etwas ruhiger angehen

Am 17. November starten die Hockeyspieler des HC Delmenhorst in die Oberliga-Hallensaison. Foto: Rolf TobisAm 17. November starten die Hockeyspieler des HC Delmenhorst in die Oberliga-Hallensaison. Foto: Rolf Tobis
Rolf Tobis

Delmenhorst. Die Hockeyspieler des HC Delmenhorst starten am 17. November in die Hallensaison 2019/20 der Oberliga. Ihr Trainer Henning Bremer ist stolz auf das, was sein Team im ersten Teil der Freiluft-Spielzeit erreicht hat.

Die Herren des HC Delmenhorst, die sich zunächst aufgrund des großen Aufwandes gegen den Aufstieg in die Hockey-Oberliga entschieden, dann aber ihre Meinung unter Berücksichtigung sportlicher Aspekte geändert hatten, können sich gratulieren. Die Mannschaft belegt im Achter-Feld nach sechs Partien mit zehn Punkten Platz vier und ist eine Bereicherung für die vierthöchste deutsche Spielklasse. „Ich bin stolz darauf, dass wir in dieser Liga dabei sind. Das habe ich auch der Mannschaft gesagt“, betont Trainer Henning Bremer.

Zur Zeit lässt es der HCD etwas ruhiger angehen. „Wir bereiten uns ab dem 8. Oktober auf die Hallensaison vor“, sagt Bremer. Somit pausieren die Aktiven zwei Wochen. „Pause“ trifft es nicht ganz. Die Spieler, so der Coach, trainierten individuell.

HCD eröffnet Hallensaison in Hannover

In der Halle gehören die HCDer ebenfalls der acht Teams umfassenden Oberliga Niedersachsen/Bremen an. Die erste Begegnung bestreiten sie am Sonntag, 17. November, 15 Uhr, bei Hannover 78 II. Während der Vorbereitung beteiligt man sich an einem Turnier in Hannover (19./20. Oktober) und am eigenen Hannes-Wendt-Turnier (2./.3.November). Bremer: „In der Halle wollen wir mindestens Platz sechs erreichen. Die Gefahr besteht, dass es mehrere Absteiger gibt.“ Die Spieler, die auf dem Feld mitgewirkt haben, sind auch in der Halle dabei: „Der Kader besteht aus 17, 18 Mann.“ Verhandlungen mit anderen Spielern, so Bremer, liefen.

Delmenhorster mit erstem Teil der Feldsaison zufrieden

In die Open-Air-Treffen startete der HCD mit drei Siegen. Dem 1:3 gegen den DHC Hannover II folgte ein 3:3 gegen Titelanwärter Bremer HC. „Damit haben wir ein dickes Ausrufezeichen gesetzt“, blickt der HCD-Trainer zurück. Zuletzt hieß es 3:5 bei Spitzenreiter DTV Hannover II. „Bei den Niederlagen standen uns nur ein, zwei Auswechselspieler zur Verfügung. Sonst wäre mehr möglich gewesen. Aber das ist jammern auf hohem Niveau“, unterstreicht Bremer. Und: „Das riesige Abstiegsgespenst ist nicht mehr bei uns.“ Zehn Punkte seien nicht ein geplant gewesen. „Hätte man uns vor Saisonbeginn zehn Punkte angeboten, hätten wir das blind unterschrieben“, ergänzt Rene Pawelski, stellvertretender Abteilungsleiter Erwachsenenhockey, der zweimal als Torwart einsprang.

Die Feldsaison setzten die Herren des HCD am Samstag, 18. April, 16 Uhr, mit dem Heimspiel gegen Hannover 78 II fort. Dann sind auch junge Spieler einsatzberechtigt, die bereits jetzt gemeinsam mit den „Großen“ trainieren. „Dadurch verbreitet sich der Kader“, sagt Henning Bremer. Keine schlechten Aussichten.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN