Fußball-Bezirksliga FC Hude erwartet Spitzenreiter GVO Oldenburg

Gegen drei Bümmersteder unterlegen: Stenums Angreifer Lennart Höpker (Mitte) hatte in dieser Situation keine Chance. Archivfoto: Rolf TobisGegen drei Bümmersteder unterlegen: Stenums Angreifer Lennart Höpker (Mitte) hatte in dieser Situation keine Chance. Archivfoto: Rolf Tobis

Delmenhorst/Landkreis Oldenburg. Bisher lief die Bezirksligasaison für die Fußballer des FC Hude sehr bescheiden. Am Sonntag, 14.30 Uhr, haben die Huder den Tabellenführer GVO Oldenburg im Waldstadion zu Gast.

Fußball kann, zumindest auf den ersten Blick, doch so schön einfach sein. Lars Möhlenbrock, Trainer der Bezirksliga-Mannschaft des FC Hude, liefert vor dem siebten Spieltag ein passendes Beispiel. „Sie gewinnen ihre Spiele, sie machen ihre Tore“, sagt er über die Spieler von GVO Oldenburg. Aus fünf Partien haben die mit 15 Treffern die zwölf Punkte geholt, die ihnen die Tabellenführung einbringen. Am morgigen Sonntag, 14.30 Uhr, stellen sich die Oldenburger im Waldstadion beim FC Hude vor, der bereits ein Spiel mehr absolviert und erst fünf Zähler auf dem Konto hat: Tabellenplatz 13.

GVO-Abwehr ist die stabilste

Treffsicher waren die Huder übrigens durchaus auch. Immerhin zwölf Tore haben sie geschossen. Und jetzt lohnt sich der zweite Blick in die Statistiken: Die GVO-Abwehr ist mit Abstand die stabilste der Bezirksliga. Vier Gegentreffer fing sie sich erst ein. Acht hat das zweitbeste Team dieser Rangfolge, der SV Tur Abdin Delmenhorst, in seinen sechs Partien kassiert.

Mit Trainerkollegen telefoniert

Möhlenbrock hat in den vergangenen Tagen mit einigen Trainerkollegen telefoniert, deren Teams bereits gegen die Oldenburger angetreten sind, um noch genauere Informationen zu bekommen. „Individuelle Klasse und große Spielstärke“ bescheinigt er dem Vizemeister der Vorsaison schon zuvor. Doch Bangemachen gilt in Hude nicht. Möhlenbrock ist sich sicher, dass seine Mannschaft dem Spitzenreiter Paroli bieten und Zählbares erreichen kann.

Zwei Trainingsspiele gemacht

Schon heute muss der VfL Stenum, der letzte Woche spielfrei hatte, bei BW Bümmerstede ran. Anpfiff ist um 16.30 Uhr. VfL-Trainer Thomas Baake: „Klar hätte ich gerne durchgespielt, vor allem nach dem Sieg gegen Tur Abdin.“ Stattdessen organisierte Baake zwei Trainingsspiele, sowohl gegen die Zweite Mannschaft, als auch gegen die A-Jugend.

Bümmerstede mit einem Spiel mehr

Die bisherige Bilanz der Stenumer: Obwohl sie drei Mal gewonnen und nur zwei Mal verloren haben, weisen sie mit 13:15 Treffern eine negative Tordifferenz auf. Der VfL, mit neun Punkten, hat fünf Partien absolviert, während die Bümmersteder bereits auf sechs Spiele, aber nur sieben Punkte kommen.

Baake warnt vor den Gastgebern: „Sie haben gute Einzelspieler.“ Immerhin kann auch er aus einem vollen Kader schöpfen. Gleich mit 22 Mann bestritt er am Donnerstagabend das Abschlusstraining. Sein Fazit: „Alle sind heiß.“

Baris muss zum Tabellenletzten

Nicht viel anders ist die Situation beim SV Baris. Die Delmenhorster, aktuell Tabellensiebter, gastieren am Sonntag, 15 Uhr, beim Tabellenletzten SV Ofenerdiek. Baris-Coach Önder Caki, der den Liga-Neuling überhaupt nicht kennt, sieht genau darin die Gefahr: „Aufsteiger können immer wieder über sich hinauswachsen.“ Dennoch sieht Caki seine Schützlinge in der Favoritenrolle: „Wir haben zuletzt unnötige Punkte gegen Abbehausen verloren.“ Und genau diese fordert Caki vor dem Auswärtsspiel ein.

Sechs Spieler sind angeschlagen

Dabei will er sich wie immer auf die eigenen Stärken seiner Mannschaft verlassen. Die Tatsache, dass Ofenerdiek mit Jannik Brandt einen Toptorjäger der Bezirksliga, sechs Treffer nach sechs Spielen, in seinen Reihen hat, lässt Önder Caki ziemlich kalt: „Ich werde ganz sicher keinen Mann extra für ihn abstellen.“ Personell könnte es beim SV Baris dagegen etwas besser aussehen. Sechs Spieler konnten wegen Blessuren oder Infekten nicht im vollen Umfang traineren. 


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN