Handball-Oberliga Frauen TV Neerstedt empfängt HSG Hude/Falkenburg

Wollen in der Erfolgsspur bleiben: die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg um Mareike Zetzmann (links). Sie treten an diesem Freitag beim TV Neerstedt an. Foto: Richard SchmidWollen in der Erfolgsspur bleiben: die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg um Mareike Zetzmann (links). Sie treten an diesem Freitag beim TV Neerstedt an. Foto: Richard Schmid

Neerstedt. Landkreis-Derby in der Handball-Oberliga der Frauen: Der TV Neerstedt empfängt an diesem Freitag die HSG Hude/Falkenburg.

Bereits an diesem Freitagabend kommt es – am zweiten Oberliga-Spieltag der Saison 2019/20 – in Neerstedt (20.15 Uhr, Halle am Sportplatz) zum Landkreis-Duell zwischen den Handballerinnen des TV Neerstedt und der HSG Hude/Falkenburg. „Ein Derby ist immer etwas Besonderes, da will keiner verlieren“, sagt HSG-Trainer Lars Osterloh, der gleichwohl darauf hinweist, dass diese Partie so früh in der Spielzeit noch wenig aussagekräftig sei.

HSG Hude/Falkenburg ist gewarnt

„Wir werden alles daransetzen, unser Spiel, wie übrigens gegen jeden Gegner, durchzubringen“, betont Osterloh. Allerdings dürften seine Spielerinnen gegen den Tabellen-13., der sein, allerdings lange ausgeglichenes Auftaktmatch bei Werder Bremen II verlor (24:31), gewarnt sein. In der vergangenen Saison musste Hude/Falkenburg in Neerstedt bis kurz vor Schluss zittern, ehe der äußerst knappe 22:21-Sieg in der Schlussminute durch einen Treffer von Jessica Galle eingetütet werden konnte.

Immerhin kann Osterloh, der gemeinsam mit Birgit Deeben und Keno Fokken das Team betreut, an diesem Freitag nahezu auf seinen vollständigen derzeitigen Kader zurückgreifen. Außer den langzeitverletzten Frauke von Freeden und Fenja Schwank sowie den beiden Mutterfreuden entgegensehenden Jessica Galle und Saskia Saß wird nur Neuzugang Ivonne Weilke aufgrund eines hartnäckigen grippalen Infekts nicht zur Verfügung stehen.

TV Neerstedt setzt auf mannschaftliche Geschlossenheit

Das TVN-Trainergespann Michael Kolpack und Maik Haverkamp wird Delia Mathieu und Ria Schnittger (beide im Urlaub) nicht aufbieten können. Da daher noch Plätze auf dem Spielberichtsbogen frei sind, werden eventuell Spielerinnen aus dem A-Jugendteam aushelfen. "Wir müssen unbedingt die letzten zehn Minuten des Spiels gegen Werder II aus den Köpfen bekommen, denn 50 Minuten haben wir ja dort schon gezeigt, dass wir durchaus mithalten können", sagt Kolpack mit Blick auf die Partie gegen die HSG, die mit einem 34:31-Heimsieg über den Wilhelmshavener SSV gestartet ist. Hude/Falkenburg hat für Kolpack die Favoritenrolle inne, da es "spielerisch schon deutlich weiter ist". Die Ziele des TVN seien, mit mannschaftlicher Geschlossenheit gegenzuhalten und das Derby bis zum Ende offen zu halten.


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