Fußball-Bezirksliga Frauen TV Jahn Delmenhorst II trauert Punkt nach

Von Klaus Erdmann

Mussten sich auf eigenen Plätzen geschlagen geben: die Bezirksliga-Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst II und des VfL Wildeshausen. Foto: Rolf TobisMussten sich auf eigenen Plätzen geschlagen geben: die Bezirksliga-Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst II und des VfL Wildeshausen. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Die Bezirksliga-Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst II und des VfL Wildeshausen haben ihre Heimspiele verloren.

Die beiden hiesigen Vertretungen haben in der Fußball-Bezirksliga der Frauen Niederlagen eingesteckt. Der TV Jahn zog mit 2:4 gegen den TV Dinklage den Kürzeren und trauert einem Punkt nach. „Es ist eine ärgerliche Niederlage. Ein Unentschieden wäre in Ordnung gewesen“, erklärte Trainer Uwe Krupa. Die Spielerinnen des VfL Wildeshausen unterlagen dem neuen Spitzenreiter TV Dinklage mit 0:5.

TV Jahn II – TV Dinklage 2:4 (0:0). „Wir waren nie richtig im Spiel“, sagte Krupa. Der Auftritt seines Teams sei zu statisch gewesen. Auf beiden Seiten gab es zunächst wenige Torchancen, wobei der Gast mit einem Pfostentreffer Pech hatte. Dinklage ging durch Madita Rother (54.) in Führung, im Jahn-Team fehlte die richtige Zuordnung. Nur zwei Minuten später hieß es durch Karina Kohl 2:0. Elisa Abeln verwandelte in der 67. Minute einen Strafstoß zum 3:0. „Ich weiß nicht, was der Schiedsrichter da gesehen hat“, zeigte sich Krupa mit der Elfmeter-Entscheidung nicht einverstanden. Nach dem 1:3 durch Dina Matzdorf (74.) stellte Kohl den alten Abstand fünf Minuten später wieder her. In der 83. Minute sorgte Martina Ledwon für den 2:4-Endstand.

VfL Wildeshausen – SV RW Damme 0:5 (0:3). „Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen“, sagte VfL-Trainer Sven Flachsenberger. Seine Mannschaft erwischte den besseren Start und vergab durch Ann-Marie Tangemann (3.) und Viktoria Brandt (5.) große Möglichkeiten. Per Hattrick brachte Kathrin Oevermann den Gast mit 3:0 in Führung (6. 14., 21.). „Drei Schüsse, drei Tore – Damme spielte sehr effektiv“, merkte Flachsenberger an. Nach der Pause habe seine Elf phasenweise mehr Druck ausgeübt. In der 57. Minute ging auch das 4:0 auf dass Konto von Oevermann. Theresa Niebur-Ossenbeck setzte in der 62. Minute den Schlusspunkt unter das 5:0. Flachsenberger: „Wir sind nicht gut in die Zweikämpfe gekommen und haben uns viele Unkonzentriertheiten und Fehlpässe erlaubt.“ Wenn man nicht „ganz auf der Höhe“ sei, bestrafe das eine gestandene Mannschaft.


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