Die Mounted Games RV Grüppenbühren begeistert mit Spaß und Spektakel

Von Katrin Brandes

Bei den Mounted Games war Geschicklichkeit gefragt: Die "Grübis" mit Jasmin Kleinebrahn auf Mowgli belegten am Ende Platz zwei. Foto: Katrin BrandesBei den Mounted Games war Geschicklichkeit gefragt: Die "Grübis" mit Jasmin Kleinebrahn auf Mowgli belegten am Ende Platz zwei. Foto: Katrin Brandes

Bookhorn. Die zweite Auflage der Mounted Games des Reitvereins Grüppenbühren war wieder ein Erfolg. Als Lokalmatadoren landeten die "Grübis" am Ende auf Platz zwei.

Rasant, spannend und spektakulär: Die Mounted Games des Reitervereins Grüppenbühren haben Publikum und Reiter bestens unterhalten. Beim Ranglistenturnier stellten sich die Altersklassen U14 und U18 Staffelrennen mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad, bei denen mehrere Teams auf Ponys direkt gegeneinander antreten. Zwischen Start- und Wechsellinie waren von den Reitern verschiedene Aufgaben zu bewältigen. „Bei den Staffelrennen kann man aus 32 Varianten einer Spieleliste wählen“, erklärte Veranstalterin Anne Hoffmann. Für jedes Team standen nach den Qualifikationen am ersten Tag acht verschiedene Rennen auf dem Plan. Für die Finalprüfungen hatte man sich zum Beispiel für „Flaschentausch“, Slalom oder auch „3-Bein“ entschieden.

Spannung bis zum letzten Spiel

Und da machten es die „Grübis“ des RV Grüppenbühren als Lokalmatadoren in der Altersklasse U14 spannend. Sie steigerten sich von Qualifikation zu Qualifikation und standen dann mit vier anderen Mannschaften im A-Finale. Doch schon das erste Spiel dort endete so knapp, dass die Punkte geteilt werden mussten. Die Spannung zog sich durch das ganze Finale. Mal war die eine Mannschaft mit 0,5 Punkten vorne, mal die andere mit einem Punkt. Erst nach dem letzten Spiel stand fest, dass die „KiBros“ des RV Kirchwalsede mit nur einem einzigen Punkt Vorsprung vor den „Grübis“ das Turnier gewinnen konnten. „Wir sind ganz stolz auf unser Team. Ein dickes Danke an den Trainer Simon Keppler“, sagte Anne Hoffmann, deren Kinder Lea und Tammo mit den Ponys Jacko und Bine Teil der Mannschaft waren. Gemeinsam mit ihnen holten den Silberrang Birthe Zilke auf Asterix, Tomke von Waaden auf Akento Kiano und Jasmin Kleinebrahn auf Mowgli.

Stockbrot am Lagerfeuer

In der Klasse der U18 ging der Sieg an das Team Lindau-Gettorf und damit nach Schleswig-Holstein. Weitere Teams kamen aus Leipzig oder sogar von der Insel Föhr. Angereist wurde meist mit der ganzen Familie, für viele sind diese Wochenenden wie Urlaub: „Man hat seine liebsten Menschen und Tiere um sich und kann dann noch die Gemeinschaft und den Sport genießen“, erklärte Anne Hoffmann. Bei den Wettbewerben war in der „Arenaparty“ jedes Team mal dran mit dem Aufbau, abends wurde dann gemeinsam gegessen und Stockbrot ins Lagerfeuer gehalten. Und auch die Nachbarschaft am Hackkamp brachte sich ein: mit frisch gebackenem Kuchen.

Übernachtung direkt am Turnierplatz

Die Teams übernachteten direkt am Turnierplatz, wo spätabends die jungen Teilnehmer die Spiele noch einmal aufbauten – und sogar ohne Pony durchspielten. „Wir fragen uns immer, wo nehmen sie die ganze Power her?“, sagte Anne Hoffmann lächelnd und schaute ihren Kindern hinterher, die quer über das große Spielfeld schon zu den nächsten Freunden stürmten.

Die zeitweiligen Regenschauer störten niemanden, man war mit Regenjacken und Mützen ausgerüstet. „Und es ist ja warmer Regen“, sagte eine Mutter am Spielfeldrand grinsend. Am Ende waren alle zufrieden mit der zweiten Auflage des Turniers nach dem Vorjahr. Und nach dem Turnier ist vor dem Turnier: Vom 7. bis 9. September geht es erneut rund am Wischenweg. Dann richtet Grüppenbühren gemeinsam mit der RuFG Fischerhude ein Turnier der Offenen Klasse aus.


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