Ostseeman-Triathlon in Glücksburg Duo des RV Urania Delmenhorst zwischen Qualen und Quallen

Louisa Granzow vom RV Urania Delmenhorst wurde beim Ostseeman 113 Fünfte in ihrer Altersklasse. Foto: Patrick HellwigLouisa Granzow vom RV Urania Delmenhorst wurde beim Ostseeman 113 Fünfte in ihrer Altersklasse. Foto: Patrick Hellwig

Glücksburg/Delmenhorst. Louisa Granzow und Jannik Kinzel vom RV Urania Delmenhorst hatten bei ihrer Premiere über die Triathlon-Mitteldistanz einige Hindernisse zu überwinden.

Die Flensburger Förde markiert nicht nur die Grenze zwischen Deutschland und Dänemark, sie beherbergt auch eine vergleichsweise hohe Feuerquallenpopulation, wie zwei Delmenhorster Sportler des RV Urania jüngst zu spüren bekamen. Louisa Granzow und Jannik Kinzel bewältigen zwischen rund 1500 weiteren Teilnehmern beim Ostseeman 113 in Glücksburg ihren ersten Triathlon über die Mitteldistanz, mussten aber einiges durchstehen, bis sie nach etwas über fünf Stunden Feierabend hatten.

Gute Platzierungen

Gleich bei den morgendlichen 1,9 Schwimm-Kilometern zum Auftakt hatten die Delmenhorster nicht nur mit den Wellen zu kämpfen. Kinzel fing sich auch einige Quallenstiche im Gesicht ein, ansonsten kam er unversehrt nach 43:58 Minuten – fünf Minuten hinter Granzow – aus dem Wasser. Auf der Radstrecke, einem 30 Kilometer langen Rundkurs mit 140 Höhenmetern, der dreimal umrundet wurde, gab es dann etwas mehr Publikum – in Glücksburg, der nördlichsten Stadt Deutschlands, standen viele Zuschauer an der Strecke. Granzow verteidigte im Vereinsduell in 2:48:39 Stunden ihren Vorsprung auf den Teamkollegen Kinzel – der im abschließenen Halbmarathon aber aber schon nach 4,5 Kilometern vorbeizog. Kinzel erreichte nach insgesamt 5:14:56 Stunden als Gesamt-140. und als Achter seiner Altersklasse M25 das Ziel. Granzows Zeit von 5:39:39 Stunden reichte zu einem starken fünften Platz in der W20, in der Gesamtwertung gab es Rang 271. „Beide sind sehr glücklich und zufrieden mit dem Tag“, sagte Urania-Sprecher Patrick Hellwig. Beim Zieleinlauf der Delmenhorster war es noch früher Nachmittag, der letzte Finisher schaffte es nach 15 Stunden gerade noch zum Abschlussfeuerwerk. 


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