Internationales Vielseitigkeitsturnier in Luhmühlen Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee nach Dressur auf Mittelfeldplatz

Weist nach der Dressur 33,7 MInuspunkte auf: Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee. Sie tritt mit Viamant du Matz in der Vier-Sterne-Prüfung des internationalen Vielseitigkeitsturniers in Luhmühlen an. Foto: Lars PingelWeist nach der Dressur 33,7 MInuspunkte auf: Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee. Sie tritt mit Viamant du Matz in der Vier-Sterne-Prüfung des internationalen Vielseitigkeitsturniers in Luhmühlen an. Foto: Lars Pingel

Luhmühlen. Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee belegt mit Viamant du Matz hat nach der Dressur der Vier-Sterne-Prüfung des internationalen Vielseitigkeitsturniers 2019 in Luhmühlen 33,7 Fehlerpunkte auf dem Konto. Der Geländeritt wird an diesem Samstag, das Springen an diesem Sonntag ausgetragen.

Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee geht an diesem Samstag von einem Mittelfeldplatz aus in den Geländeritt der Vier-Sterne-Prüfung des internationalen Vielseitigkeitsturniers in Luhmühlen, der um 14 Uhr beginnt. Sie absolvierte am Freitag mit Viamant du Matz die erste der drei Teildisziplinen, die Dressur. Die beiden Wertungsrichter bewerteten den Ritt mit 66,67 Prozent, das sind umgerechnet für das Klassement 33,7 Fehlerpunkte. Damit belegt Auffarth mit dem zehnjährigen Selle Français den 27. Platz unter 53 Startern.

Drei Reiter aus Olympiakader in Führung

Zwei Reiterinnen und ein Reiter, die wie Auffarth zum Olympiakader der Deutschen Reiterlichen Vereinigung gehören, liegen vorn. Platz eins sicherte sich Julia Krajewski aus Warendorf mit ihrem Championatspferd Samourai du Thot. Sie hat nach der Dressur, die an zwei Tagen ausgetragen worden war, 24,70 Fehlerpunkte auf dem Konto. Ihr Ritt war mit 75,31 Prozent benotet worden. 75,21 Prozent hatte Ingrid Klimke aus Münster mit der erst achtjährigen Stute SAP Asha P erhalten. Damit belegt sie mit 0,1 Minuspunkten mehr als Krajewski Rang zwei. Dritter ist Michael Jung aus Horb mit der elfjährigen Creevagh Cooley mit 25,60 Fehlerpunkten.

Krajewski, Klimke und Jung bilden dann natürlich auch das Spitzentrio in der Deutschen Meisterschaft, die ebenfalls in dieser Konkurrenz ausgetragen wird. Dort belegt Auffarth, die nicht zuletzt durch Ungenauigkeiten in einer Aufgabe mit versammeltem Galopp und fliegenden Wechseln ein besseres Ergebnis verpasste, mit Viamant du Matz den 17. Rang. "Es war für ihn in diesem Jahr die zweite Dressur", erklärte Auffarth: 


"Er war noch etwas guckig, deswegen kam es zu ein paar kleinen Fehlern."


Julia Krajewski lobt Geländestrecke

Foto: Thomas Ix/Luhmühlen Horse Trials


"Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden", erzählte die 30-jährige Krajewski, die im vergangenen Jahr mit ihrem Pferd die Prüfung und damit auch den DM-Titel gewonnen hatte. "Im Gelände versucht man ja immer so Null wie möglich zu sein", sagte sie grinsend über die Aufgabe am Samstag. 3900 Meter ist die Strecke lang, 22 Hindernisse müssen überwunden werden. "Ich werde versuchen, mein Ergebnis zu halten. Und dann gucken wir mal", fuhr Krajewski fort: 


"Ich finde den Kurs gut. Er ist einer Deutschen Meisterschaft würdig."


 

Ingrid Klimke lobt ihr Nachwuchspferd

Klimke lobte den Geländeparcours ebenfalls. "Ich finde ihn wirklich gut. Er ist freundlich gebaut, der Boden ist top", sagte sie. Die Europameisterin startet mit einem Nachwuchspferd in Luhmühlen. Sie reite die Stute Asha seit drei Jahren, habe sie in dieser Zeit ausgebildet. "Im vergangenen Winter hat sie einen richtigen Schritt weiter gemacht", erzählte Klimke: "Sie will immer alles richtig machen. Sie lässt sich nicht ablenken und ist immer sofort bei mir." Vor allem die Wechsel hätten am Freitag sehr gut geklappt.

Klimke tritt mit Asha erst zum zweiten Mal in einer Prüfung auf Vier-Sterne-Niveau, dem zweithöchsten, an. Sie geht zuversichtlich in den Geländeritt (15 bis 17 Uhr, N3). Asha, merkte Kilmke dann an, sei aber noch keine Kandidatin für die Europameisterschaft, die vom 28. August bis 1. September ebenfalls in Luhmühlen ausgetragen wird. Sie werde, erklärte Klimke, versuchen, sich mit ihrem SAP Horseware Hale Bob dafür zu qualifizieren. Mit ihm hatte sie 2017 EM-Gold und 2018 WM-Bronze gewonnen.

Kazuma Tomoto in Fünf-Sterne-Prüfung vorn

Die Entscheidung fällt am Sonntag. Um 14 Uhr beginnt das Springen (N3, ab 15 Uhr). Der Sieger der Fünf-Sterne-Prüfung der "Luhmühlen Horse Trials 2019" ist dann schon geehrt. Die Teilnehmer starten ab 11 Uhr in die dritte Disziplin. Nach der ersten liegt Kazuma Tomoto aus Japan mit Brookpark Vikenti in Führung. 25,20 Fehlerpunkte stehen bei ihm zu Buche. Zweiter ist der Weltranglistenerste Tim Price aus Neuseeland mit Ascona M (25,8).


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