Deutsches Spring-Derby 2019 Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee überzeugt in erster Qualifikation

Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee und Nupafeed's La Vista (hier im Vorjahr) sind wieder in Hamburg-Klein Flottbeck am Start. Foto: Imago/Stefan LafrentzSandra Auffarth vom RV Ganderkesee und Nupafeed's La Vista (hier im Vorjahr) sind wieder in Hamburg-Klein Flottbeck am Start. Foto: Imago/Stefan Lafrentz
Stefan Lafrentz

Ganderkesee. Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee hat in der ersten Qualifikation für das Deutsche Spring-Derby 2019 in Hamburg-Klein Flottbeck mit Nupafeed's La Vista mit einer Null-Runde überzeugt. An diesem Freitag wird die zweite Qualifikation ausgetragen.

Sandra Auffarth und Nupafeed’s La Vista haben am Mittwoch mächtig Eindruck hinterlassen. Die 32-Jährige Bergedorferin, die für den RV Ganderkesee startet, hatte mit der zehnjährigen, von ihrem Vater Karl-Heinz Auffarth gezogenen Stute den 550 Meter langen Parcours mit zehn Hindernissen der ersten Qualifikation für das Deutsche Spring-Derby in Hamburg-Klein Flottbeck in 83,57 Sekunden fehlerfrei bewältigt: ganz souverän, in einem klasse Rhythmus. Sie platzierte sich so als Zehnte der Prüfung, in die 73 Paare gestartet waren. Für diese galt es, im Birkenoxer, in Pulvermanns Grab (ohne Einsprung) und im Trakehner mit Graben auch schon drei Hindernisse des weltberühmten, 1230 Meter langen Derby-Parcours zu überwinden.

Sieger Benjamin Wulschner setzt auf Sandra Auffarth

Der Sieger der ersten Qualifikation Benjamin Wulschner aus Dahlen, der mit Bangkok Girl in 75,38 Sekunden und ohne Fehlerpunkte aus dem Parcours gekommen war, sah sich deshalb nicht in der Favoritenrolle für das Derby, das an diesem Sonntag, 2. Juni, ab 13.45 Uhr ausgetragen wird. Das lag an der Traumrunde von Sandra Auffarth. Wulschner, 2018 Vierter in Hamburg, setze 20 Euro auf sie, berichtete der Veranstalter. Vorjahressieger Matthew Sampson hatte die Wette angeboten, als er gefragt wurde, wer für ihn die Anwärter auf den Derbysieg sind. Der Brite, der fünf Euro aufgerufen hatte, war mit Quality Old Joker Dritter der ersten Qualifikation geworden (80,64 Sekunden). Er hat sich das irische Sportpferd von Holly Smith ausgeliehen, die im Nationenpreis in St. Gallen reitet und daher auf die Teilnahme am Derby verzichtete. Gloria van Zuuthoeve, mit der Sampson vor einem Jahr triumphierte, genießt inzwischen ihren sportlichen Ruhestand.

Hendrik Sosath aus Lemwerder auf den Plätzen zwei und acht

Hendrik Sosath aus Lemwerder, der für den Stedinger RuFV Sturmvogel Berne antritt, platzierte am Mittwoch zwei Pferde. Mit dem 13-jährigen Oldenburger Quel Chancel ging er als letzter Starter in den Parcours. Er ritt schnell und blieb fehlerlos. Nach 77,82 Sekunden überquerte er die elektronische Ziellinie und war damit Zweiter. Zuvor hatte er schon mit der zwölfjährigen Lady Lordana eine Null-Runde geschafft. Die 82,75 Sekunden, die er dafür gebraucht hatte, bedeuteten Rang acht.

Die zweite Derby-Qualifikation wird an diesem Freitag ab 13.45 Uhr auf einem 720 Meter langen Parcours ausgetragen. Dort geht es unter anderem zum ersten Mal über den Derby-Wall. Anschließend stehen die 32 Reiter fest, die am Sonntag im Derby starten werden.


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