Fußball-Bezirksliga VfL Wildeshausen holt in torreichem Spitzenspiel einen Punkt

Treffsicher: Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen und von GVO Oldenburg trennten sich mit einem 4:4. Foto: Rolf TobisTreffsicher: Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen und von GVO Oldenburg trennten sich mit einem 4:4. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Der bereits als Meister der Fußball-Bezirksliga feststehende VfL Wildeshausen hat am Sonntag in einem torreichen Spitzenspiel einen Punkt geholt. Die Partie beim Tabellenzweiten GVO Oldenburg endete mit einem 4:4 (3:0).

Der im Laufe der Partie immer stärker werdende Regen dürfte den Zuschauern des Bezirksliga-Spitzenspiels zwischen GVO Oldenburg und dem VfL Wildeshausen den Spaß daran nicht verdorben haben. Die beiden Mannschaften boten am Sonntag schnellen Offensiv-Fußball und wiesen gute Trefferquoten auf. So endete der Vergleich des gastgebenden Tabellenzweiten mit den bereits als Meister feststehenden Wildeshausern mit einem 4:4, das VfL-Trainer Marcel Bragula nicht ganz zufriedenstellte. „Wir führen zur Pause mit 3:0 und geraten dann mit 3:4 in Rückstand“, erklärte er seinen Missmut. Doch, das gefiel auch dem Coach, sein Team, für das es um nichts mehr ging, glich noch aus. „Die Mannschaft lässt sich nicht hängen“, lobte Bragula.

Aufstellung

VfL Wildeshaussen: Dittrich; Schneider, Schütte, Krumland, Stolle, Kupka, Görke, Eberle, Seidel (76. Kari), Lehmkuhl (46. Finger), Feldhus (79. Tramitzke).
Tore: 0:1 Feldhus (6.), 0:2 Seidel (11.), 0:3 Krumland (43.), 1:3 Trebesch (47,), 2:3 Schmidt (55.), 3:3 Warns (61.), 4:3 Janzen (77.), 4:4 Görke (78.).


Wildeshausen führt schon nach elf Minuten mit 2:0

Der VfL startete gut in die Begegnung. „Wir haben super gespielt“, sagte Bragula über die ersten 45 Minuten seiner Mannschaft auf dem Platz an der Gerhard-Stalling-Straße in Oldenburg. Lennart Feldhus, nach Pass von Michael Eberle (6.), und Maximilian Seidel, der eine Feldhus-Vorlage verwertete (11.), brachten die Wildeshauser schnell mit 2:0 nach vorn. Wenig später wurde ein Feldhus-Treffer wegen eines Fouls nicht anerkannt, richtig einverstanden waren die VfLer damit nicht (14.). 

Die Gastgeber steckten allerdings nicht auf. Sie wurden von der 20. Minute an stärker, das Chancenverhältnis kam langsam in ein Gleichgewicht. Treffsicherer blieb zunächst aber der VfL. Marius Krumland erhöhte kurz vor der Pause nach einer Ecke auf 3:0 (43.).

Vier GVO-Tore innerhalb von 22 Minuten

In der Pause wechselte Bragula, stellte etwas um. Das sei „nicht glücklich“ gewesen, gab er zu und nahm so einen Teil der Wende auf seine Kappe. Allerdings verloren seine Spieler, berichtete er, nach dem Wiederanpfiff auch viele Zweikämpfe, ließen dem Gastgeber zu viel Raum und hatten Probleme in der Rückwärtsbewegung. Der spielstarke GVO nutzte das clever aus. Tilko Trebesch (47.), Maximilian Schmdit (55.), Patrick Warns (61.), und Patrick Janzen (77.) trafen innerhalb von 22 Minuten. „Das hat GVO gut gemacht, das muss man auch anerkennen“, sagte Bragula. Die Reaktion seines Teams folgte dann aber prompt: Sascha Görke glich aus (78). Das 4:4 brachte der VfL in Unterzahl über die Zeit. Torwart Felix Dittrich verletzte sich, Bragula hatte bereits dreimal ausgewechselt (83.). Philipp Finger ging daher bis zum Schlusspfiff zwischen die Pfosten.


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