Handball-Oberliga Frauen HSG Hude/Falkenburg lässt es richtig krachen

Würden gerne noch auf den vierten Platz in der Oberliga-Abschlusstabelle springen: die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg um Lisa-Marie Hillmer. Foto: Rolf TobisWürden gerne noch auf den vierten Platz in der Oberliga-Abschlusstabelle springen: die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg um Lisa-Marie Hillmer. Foto: Rolf Tobis

Hude. Die Oberliga-Handballerinnen haben am Sonntag einen Kantersieg gefeiert. Das 37:19 (22:5) beim Wilhelmshavener SSV ist ihr bisher höchster Erfolg in der Saison 2018/19.

Am vorletzten Spieltag der Saison 2018/2019 haben es die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg richtig krachen lassen. Der Tabellensiebte feierte beim abstiegsbedrohten Wilhelmshavener SSV mit einem 37:19 (22:5) den bisher höchsten Saisonerfolg. „Das war ein sehr gutes Spiel von uns“, freute sich HSG-Coach Dean Schmidt.

Statistik

Wilhelmshavener SSV - HSG Hude/Falkenburg 19:37
Wilhelmshavener SSV: Ricklefs; Lange-Emden 1, Redler, Zimmermann 3, Diesing, Menke 1, Freudenberg 3/1, Frangen, Reitz 5, Stoll, Hoveling, Mertens 2, Eisenhauer 1 .
HSG Hude/Falkenburg: Westermann, Woltjen; Stuffel 4, Zetzmann 10/2, Blankemeyer 4, Deeben 2, S. Seidel 1, Butler 7, L. Seidel 1, von Freeden 1, Hillmer 7.  
Schiedsrichter: Riek, Temme (Pewsum, Emden).
Zeitstrafen: keine.
Siebenmeter: WSSV 2/1 – HSG 2/2.
Spielfilm: 0:3 (5.), 2:9 (15.), 5:14 (20.), 5:22 – 10:25 (39.), 14:31 (48.), 19:37.


HSG Hude/Falkenburg leistet starke Abwehrarbeit

Von Beginn an ließ die HSG-Sieben keine Zweifel daran aufkommen, dass sie die Halle als Sieger verlassen würde. Vor allem die gut stehende, defensiv ausgerichtete 6:0-Deckung ließ die Angriffsbemühungen der Wilhelmshavenerinnen ein ums andere Mal ins Leere laufen. „Aufgrund unserer konsequenten Abwehr kam Wilhelmshaven überhaupt nicht ins Spiel“, sagte Schmidt. Kam dann doch ein Ball aufs Tor der Gäste, wurde er eine sichere Beute einer wieder einmal glänzend aufgelegten Katharina Woltjen, die in der ersten Halbzeit nur fünfmal den Ball aus dem eigenen Netz holen musste. Auch im Angriff lief es bei Hude. Nach einem 8:0-Lauf der HSG ab der 20. Minute vom 14:5 bis zum 22:5-Pausenstand drohte dem WSSV ein Debakel.

HSG-Trainer Dean Schmidt ist "rundum zufrieden"

„In der zweiten Halbzeit ließ bei uns die Spannung ein wenig nach, so dass Wilhelmshaven etwas besser ins Spiel kam“, sagte Schmidt. Dennoch, Hude/Falkenburg um die mit zehn Treffern erfolgreichste Torschützin Mareike Zetzmann hatte weiterhin alles im Griff. „Ich bin rundum zufrieden“, sagte Schmidt, der angesichts des knappen Ein-Punkte-Rückstands noch auf Rang vier (VfL Oldenburg III) in der Abschlusstabelle schielt. Voraussetzung dafür, den zu erreichen, ist ein Heimsieg über den VfL Stade zum Saisonfinale am Sonntag, 5. Mai, 15 Uhr, in der Halle Huder Bach.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN