Handball-Landesliga HSG Grüppenbühren/Bookholzberg vertreibt Abstiegsgespenst

Von Heinz Quahs

Rechnerisch ist der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg der Klassenerhalt nicht mehr zu nehmen. Symbolfoto: Rolf TobisRechnerisch ist der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg der Klassenerhalt nicht mehr zu nehmen. Symbolfoto: Rolf Tobis

Bookholzberg. Mit dem 30:22 (14:11)-Erfolg gegen die HSG Friesoythe hat die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg den Klassenerhalt geschafft. Nun gilt es, die schlechteste Saison der Vereinsgeschichte zu verhindern.

Das Zittern war zwischenzeitlich groß bei den Handballern der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. Ende Februar drohte noch der erstmalige Abstieg aus der Landesliga, nach fünf Siegen aus den vergangenen sechs Spielen hat der gerade erst aus der Verbandsliga abgestiegene Club nun aber die Rettung perfekt gemacht. Nach dem 30:22 (14:11)-Arbeitssieg über Schlusslicht HSG Friesoythe hat Grüppenbühren ein ausgeglichenes Punktekonto, was vor allem den scheidenden Trainer Andreas Müller freut, der sich nicht mit einem Abstieg zum TV Neerstedt verabschieden will. „Wir wollen in den verbleibenden Spielen weiter ganz konzentriert und hoch motiviert auftreten“, sagte der Coach.

Ergebnisse

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg - HSG Friesoythe 30:22 (14:11)
HSG Grüppenbühren/Bookholzberg: Döhle, Klostermann; Auffarth (3), Depperschmidt (2), Hammler (3/1), Hennemann (8), Carsten Jüchter (4), Torsten Jüchter (2), Lau (1), Ordemann, Schultz (3) und Julian Stolz (2).
Spielfilm: 4:5 (7.), 8:6 (14.), 12:8 (21.), 12:10 (26.), 14:11 (30.) – 18:12 (37.), 20:16 (45.), 24:16 (50.), 27:20 (56.), 30:22 (60.). 
Zeitstrafen: Grpb/Bookh 2, Friesoythe 5, davon einmal rot für Albers (60.) nach dritter Zwei-Minuten-Strafe. 
Strafwürfe: Grpb/Bookh 2/2, Friesoythe 5/2.
Schiedsrichter: Meyer/Scholz (VfL Rastede).
Zuschauer: 80. 

Er wusste auch, dass sein Team gegen den Tabellenletzten einige Schwächen zeigte. Das Rückzugsverhalten der Gastgeber ließ ebenso zu wünschen übrig wie die Wurfquote, dennoch führte Grüppenbühren/Bookholzberg zur Pause mit drei Toren. Danach fiel mit einem 4:1-Lauf schon die Vorentscheidung, drei der Treffer erzielte Nico Hennemann. Im Tor ersetzte Jan-Bernd Döhle den guten Arne Klostermann, was dem Team weiteren Schwung gab.

HSG kann schlechteste Saison der Vereinsgeschichte noch verhindern

„Der Gegner hat sich über 60 Minuten gegen diese Niederlage gestemmt und ist zeitweise zu einfachen Toren gekommen“, monierte Müller. „Auch wenn es Licht und Schatten in unserem Spiel gab, ist der Sieg in dieser Höhe aber nicht unverdient.“ Grüppenbühren ist nun Siebter und kann die schlechteste Saison der Vereinsgeschichte noch verhindern – dazu wäre mindestens Rang sechs nötig.


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