Jugendfußball C-Juniorinnen des TSV Ganderkesee übernehmen Tabellenführung

Von Klaus Erdmann

Elfter Sieg im zwölften Bezirksliga-Spiel: Die C-Juniorinnen des TSV Ganderkesee um Jara Kiona Karpowski (Mitte) behaupteten sich den TuS Leerhafe-Hovel mit 2:1. Foto: Rolf TobisElfter Sieg im zwölften Bezirksliga-Spiel: Die C-Juniorinnen des TSV Ganderkesee um Jara Kiona Karpowski (Mitte) behaupteten sich den TuS Leerhafe-Hovel mit 2:1. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst/Landkreis. Die Fußballerinnen des TSV Ganderkesee haben in der Bezirksliga die Tabellenführung übernommen. Sie feierten einen 2:1-Heimsieg über den TuS Leerhafe-Hovel. Die B-Junioren des TV Jahn Delmenhorst waren ebenfalls erfolgreich.

B-und C-Jugendliche haben in den Fußball-Bezirksligen mit ihren Ergebnissen ein buntes Überraschungspaket geschnürt. Dabei standen Siege, mit denen Experten nicht rechneten, Niederlagen gegenüber, die Frust auslösten. Die deutlichste Schlappe kassierten die C-Junioren des Delmenhorster TB. Das Schlusslicht kehrte einem 2:16 vom Tabellenzweiten VfB Oldenburg zurück. Die C-Mädchen des VfL Stenum errangen mit dem 3:1 über Jever die ersten Punkte.

B-Junioren

TV Jahn - JSG Friedrichsfehn 2:0 (1:0). Aufgrund der vielen Chancen hätte der TV Jahn höher gewinnen müssen. Ein Eigentor bescherte den Hausherren in der 11. Minute die Führung. In der 77. Minute war Ilkay Bucak für den zweiten Treffer des TVJ verantwortlich. Die gute Delmenhorster Abwehr ließ nicht viel zu. „Die Jungs wirkten zunächst unsicher, haben sich dann aber gesteigert“, berichtete Maik Zelezniak.

Zelezniak fungiert bei Jahns B-Junioren nicht mehr als Trainer. „Ich bin beruflich viel unterwegs. Entweder ich mache etwas zu 100 Prozent oder gar nicht“, erklärt er. „Ich unterstütze die Trainer aber und kümmere mich um organisatorische Dinge.“ Verantwortlich für das Team ist Sigsten Voigt, der als Spielercoach fungiert. Er bildet mit Nico Baumann ein Trainerduo. Zelezniak: „Sigsten ist ein absolutes Vorbild. Er ist ruhig und kompetent.“

BV Cloppenburg II - FC Hude 4:2 (1:1). Die Huder fielen auf den neunten Platz zurück. Die letzten drei Treffer erzielte Cloppenburg II innerhalb von lediglich 14 Minuten.

Tore: 1:0 Oleinikow (3.), 1:1 Gottwald (39.), 1:2 Schmidt (41.), 2:2 Imhoff (69.), 3:2 Imhoff (74.), 4:2 Albers (80. +2).

C-Junioren

VfL Stenum - FC Rastede 1:4 (1:1). Nach erfolgreichen Partien erlaubte sich Stenum einen Patzer. Tom Michael Däweritz brachte den VfL in der 17. Minute in Führung. Im Anschluss daran trugen sich Joost Hermeling (33.), Malik Saliji (41.), Jan Mattis Ulpts (60.) und nochmals Hermeling (65.) in die Rasteder Torschützenliste ein. Nach der Pause stand der Hausherr wiederholt vor dem zweiten Tor. „Wir haben nicht gut gespielt, waren nicht aggressiv genug“, stellte der Stenumer Trainer Carsten Barm fest. Die Niederlage sei verdient. Das für Samstag, 14.30 Uhr, vorgesehen Spiel beim Spitzenreiter 1. FC Nordenham wollen die Stenumer verlegen.

Foto: Rolf Tobis


VfB Oldenburg - Delmenhorster TB 16:2 (5:2). Bei Trainer Herbert Flügger sagten gleich sechs Stammspieler kurzfristig ab. Der Letzte bot nur elf Spieler auf, von denen sich zwei während der letzten zehn Minuten verletzten. Bis zum 8:2 bewegte sich das Ergebnis „im Rahmen“ (Flügger). Dann schwanden beim DTB die Kräfte und Oldenburg kam in den letzten zwölf Minuten zu acht Toren. Für die Turnerbündler traf Niklas Stellter zum 4:1 und 5:2.

VfB-Tore: El-Srouji 7, Brüning 4, Apegnowou 2, Lüers 2, Wedler 1.

Hansa Friesoythe - TuS Heidkrug 1:3 (0:2). „Die Jungs waren fokussiert. Sie waren in den Zweikämpfen bissiger und das Umschaltspiel klappte sehr gut“, freute sich Heidkrugs Trainer Stefan Blasy. Tyler Frerichs, der bereits in der zweiten Minuten zulangte, und Nick-Luis Wolczek (11.) sorgten für die 2:0-Pausenführung des TuS. Frisia kam nur durch einen Freistoß, den Kilian Sanden hervorragend parierte, zu einer Chance. Nach dem 1:2 der Hausherren (42.) stellte Tim Ole Meinders den alten Abstand wieder her (55.). „Alle Spieler haben gut gekämpft“, sagte Blasy. Er war mit der Mannschafsleistung sehr zufrieden und richtete ein Sonderlob an die Adresse von Can Yalcin.

VfL Wildeshausen - TV Jahn 2:2 (2:0). Der TV Jahn, Vorletzter, holte seinen fünften Punkt und sorgte damit für einen Paukenschlag. In den 15 Begegnungen zuvor waren dem Team drei Treffer gelungen.

„Ich bin tierisch enttäuscht“, unterstrich Wildeshausens Trainer Selcuk Keyik. Dieter Feldhaus brachte den VfL mit 2:0 in Führung (7., 20.). „Wir hätten zur Pause 4:0 führen können. Es war teilweise ein arroganter Auftritt“, erklärte Keyik. Auch nach der Pause vergab der Tabellendritte gute Möglichkeiten. „Es war ein Spiel, in dem du keine Punkte liegen lassen darfst“, so der Wittekind-Coach. „Ich freue mich über den Punkt“, sagte Jahns Trainer Knut Hinrichs, für dessen Team Mika Alexander Herchenröder (52.) und der eingewechselte Tobias Gonsior (55.) trafen.

C-Juniorinnen 

TSV Ganderkesee - TuS Leerhafe-Hovel 2:1 (1:0). Der elfte Sieg im zwölften Spiel verhalf dem TSV Ganderkesee zum Sprung an die Spitze. Allerdings weist der TuS Büppel, der in zehn Partien optimale 30 Zähler sammelte, zwei Spiele Rückstand auf. Liliana Koers brachte den TSV in der 11. Minute in Führung, die die Ganderkeseerinnen in der 20. Minute durch ein Eigentor des TuS auf 2:0 ausbauten. Das Tor der Gäste, die Rang sechs einnehmen, fiel in der 44. Minute.

Im Halbfinale des Pokalwettbewerbs auf Bezirksebene stehen sich Ganderkesee und Leerhafe-Hovel erneut gegenüber. Das Treffen findet am Samstag, 6. April, ab 11.30 Uhr am Immerweg statt.

VfL Stenum - FSV Jever 3:1 (3:0). „Wir haben offensiver als sonst gespielt“, berichtete Stenums Coach Frank Bayer, dessen Team in der zwölften Begegnung die ersten Punkte verbuchte. Die Bemühungen trugen Früchte: Anna Marie Engelhardt, die das 1:0 in der 26. Minute markierte, und Celina Behrens, die ihre Treffer in der 29.und 33. Minute bejubelte, verschafften dem Schlusslicht einen komfortablen 3:0-Vorsprung. Der Vorletzte der Tabelle, der es auf sieben Zähler brachte, traf in der 52. Minute und somit kassierte der Gastgeber den 100. Treffer. „Jevers Kader bestand nur aus elf Spielerinnen“, sagte Bayer. Es sei jedoch der Wunsch des FSV gewesen, mit 11er-Teams anzutreten.


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