Futsal-Kreismeisterschaft 2019 A-Junioren des VfL Stenum verteidigen den Titel

Sebastian Hanke

Meine Nachrichten

Um das Thema Lokalsport DK Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Erfolgreich: die A-Junioren des VfL Stenum. Sie wurden Futsal-Meister 2019 im Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst – und haben sich für das Bezirksturnier in Lutten einiges vorgenommen. Foto: Knut Hinrichs/FußballkreisErfolgreich: die A-Junioren des VfL Stenum. Sie wurden Futsal-Meister 2019 im Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst – und haben sich für das Bezirksturnier in Lutten einiges vorgenommen. Foto: Knut Hinrichs/Fußballkreis

Wildeshausen. Die A-Junioren des VfL Stenum sind Futsal-Kreismeister 2019. Das Team verteidigte mit einem 5:1-Finalsieg über den VfL Wildeshausen den Titel.

Die A-Junioren des VfL Stenum haben den Futsal-Kreismeistertitel Oldenburg-Land/Delmenhorst verteidigt. Die Stenumer entschieden das Finale mit 5:1 gegen den VfL Wildeshausen für sich und qualifizierten sich damit für die Futsal-Bezirksmeisterschaft 2019 in Lutten.

Früh geriet der VfL Stenum im Finale am Sonntagnachmittag in Halle des Gymnasiums in Wildeshausen in Rückstand. Delovan Al-Haider sorgte für die Führung der Kreisstädter, die die Stenumer jedoch schnell neutralisierten. Niklas Reckler, Jan-Luca Rustler (2), Tom Geerken und Nils Meinken trafen für den Turniersieger 2019. „Die Jungs haben in den letzten Wochen sehr konzentriert gespielt, und jeder Spieler hat sich auf die Fahne geschrieben, dass wir den Pokal erneut holen wollten“, erzählte Stenums Trainer Frank Radzanowski. Dass Stenum „eine starke Mannschaft“ habe, wusste man bei den Wildeshausern bereits vor dem alles entscheidenden Spiel. Trainer Maximilian Iken sagte: 


„Wir können mit dem zweiten Platz sehr gut leben. Stenum hat sein Potenzial komplett abgerufen und verdient gewonnen.“


Spielerisch hochklassiges Turnier

Allerdings zeigten nicht nur die Stenumer, dass sie Fußball spielen können. Für Aufhorchen auf den Tribünen sorgte Iordanis Karagiannidis vom TV Jahn Delmenhorst – der zwei Mannschaften in der Endrunde stellte – in der Gruppenphase. Der 17-Jährige ließ auf der rechten Außenbahn mit einer Körpertäuschung zwei Gegenspieler stehen und schloss mit einem flachen und platzierten Schuss erfolgreich ins lange Eck ab. „Es herrschte ein hohes Niveau und viel Spannung“, erklärte Wildeshausens Coach Iken und hob dabei den Last-Minute-Punkt der zweiten Mannschaft des TV Jahn gegen den TuS Heidkrug im letzten Spiel der Gruppe A hervor. Sieben Sekunden vor Schluss traf Lasse Müller für die Mannschaft von Trainer René Rohaczynski. Nach einer Ecke landete der Ball bei Müller, der die Kugel mit der Brust annahm und eiskalt ins Tor einschob. Durch diesen Treffer kurz vor dem Ende besiegelte Jahn das Aus der Heidkruger in der Gruppenphase. Das Ausscheiden ist „besonders ärgerlich“, so Andreas Pietsch, da man kein Gruppenspiel verlor. Allerdings gewannen die Heidkruger auch nur eines. „Wir hatten einige angeschlagene Spieler im Vorfeld zu beklagen gehabt. Wir haben es probiert, mehr ging leider nicht. Wir hätten unsere Spiele im Vorfeld gewinnen müssen und mit zwei Remis in der Gruppe reichte es dann für uns am Ende nicht“, resümierte der Coach.

Zwei Teams des TV Jahn Delmenhorst ziehen ins Halbfinale ein

Nach der Gruppenphase mussten sich außer den Heidkrugern (3:2 Tore) in Gruppe A auch die JSG Wardenburg II (1:5) verabschieden. Die erste (4:3) und zweite (6:4) Mannschaft des TV Jahn holten jeweils fünf Zähler. Sie standen in der Tabelle aufgrund des besseren Torverhältnisses vor dem punktgleichen TuS Heidkrug. In der Gruppe B marschierte der Turniersieger Stenum (5:0) mit der Maximalausbeute von sechs Punkten ins Halbfinale, den Wildeshausern (4:4) reichte ein Sieg für das Weiterkommen. Die SG Großenkneten/Huntlosen (1:6) entschied keine Partie für sich. Wegen des kurzfristigen Rückzugs des TV Munderloh absolvierten die Mannschaften nur zwei Spiele. Die Munderloher beklagten einen Spielermangel.

Das erste Halbfinale zwischen dem TV Jahn Delmenhorst II und dem VfL Wildeshausen entschieden die Wildeshauser mit 1:0 für sich. Im zweiten Spiel musste sich Jahn I dem VfL Stenum mit 0:3 geschlagen geben. „Natürlich haben wir uns gewünscht, dass wir mit einer Mannschaft ins Finale kommen“, so Jahns Rohaczynski, der insgesamt aber „zufrieden“ mit dem Turnierverlauf war. Im Spiel um Platz drei kam es zum Siebenmeterschießen zwischen beiden Jahn-Teams, in dem die zweite Auswahl mit 4:3 das ruhigere Füßchen bewies. Für den zweiten, dritten und vierten Platz gab es jeweils einen Ball als Preis. Sieger Stenum durfte sich über einen großen Pokal freuen.

Schwere Aufgaben für VfL Stenum

Trotz der Titelverteidigung gab es bei den Stenumern übrigens kein trainingsfrei. Radzanowski: „Da gab es auch keine Bitten der Spieler. Die Jungs sind heiß und freuen sich auf das kommende Wochenende.“ Dann geht es für den VfL nach Lutten. Am Samstag, 16. Februar, wird dort der Bezirksmeister im Futsal ermittelt. Dort treffen die Stenumer im Modus „jeder gegen jeden“ auf JFV Leer, JSG Friedrichsfehn/Petersfehn, JSG Hellern-Hasbergen-Osnabrück, JSG Westerhausen/Buer und Gastgeber TuS Lutten. „Natürlich rechnen wir uns auch dort etwas aus“, sagte Radzanowski.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN