WM-Medienschau 10. Juli Dr. Cathy Fischer schreibt Mats Hummels gesund

Eine Kolumne von Sportredaktion | 10.07.2014, 16:45 Uhr

Cathy Fischer hat sich festgelegt: Der Mats wird gesund. Deutschland ist erleichtert. Die Medienschau blickt außerdem auf das Finale, aber auch noch einmal zurück auf das 7:1 gegen Brasilien. Weil’s einfach so schön war…

Als Erstes müssen wir Sie warnen. Die folgenden Links sind nur etwas für Hartgesottene. Manche sind geschockt, es wird viel geweint, die Tränen fließen in Sturzbächen, so wie bei diesem kleinen Jungen. Was die herzerweichenden Tränen verursacht hat? Le Bron James, König der Basketballer, weiß: Diese sieben Tore. Wie die brasilianischen Medien das ganze Desaster aufgearbeitet haben? Hier sind 40 Titelseiten von der Niederlage der Niederlagen, der Demütigung der Demütigungen. Klar, dass da mancher geschockt reagierte . So, nun ist es jetzt damit aber auch gut. Wobei, natürlich nicht mit allem. Denn was auf einem großen deutschen Onlineportal zu sehen wäre, würde man im Moment die Fußball-Berichte wegnehmen, sähe übrigens in etwa so aus.

Einer hat es ja schon die ganze Zeit gewusst, dass Deutschland ins Finale einzieht, ja sogar Weltmeister wird. Naja, also nicht die ganze Zeit, aber seit Donnerstag ist er sich jetzt schon ganz sicher: Glückwunsch an das WM-Orakel der Bild F. J. Wagner , herzlichst. Apropos im Nachhinein ändern. Das machte auch die „Krone“ mit einer Kolumne von Michael Jeannée. Auch er schreibt regelmäßig „Post von“ und spickte diese mit zahlreichen NS-Anspielungen . Entgleisung kann man das schon nicht mehr nennen.

Jetzt beschäftigen wir uns aber lieber noch mit dem Endspiel. Erinnern Sie sich noch an 1990 ? Heiß her ging es ja schon immer zwischen Deutschland und Argentinien. 2006 kam es sogar zu, nun, nennen wir es einem kleinen Handgemenge . Damals warf sich todesmutig Harald Stenger dazwischen, der 2010 dann auch Diego Maradona erklärte, wer denn eigentlich dieser Herr Müller ist, der sich neben ihm auf das Podest setzte.

Sein Nachfolger, Alejandro Sabella, scheint dagegen jetzt schon leicht geschwächt, denkt er an das, was da auf ihn zukommt. Wir haben dagegen Angst vor diesem kleinen Mann, seitdem wir auf diese Ähnlichkeit hingewiesen worden sind. Schließlich hat er einst Mathilde Dosenfänger erfunden, was ist, wenn er einen Müller-Fänger kreiert?

Den Pokal haben wir noch lange nicht, auch wenn dieser nette ältere Herr ihn schon überreichte. Doch erst müssen wir noch Argentinien bezwingen. Für das Elfmeterschießen wurden schon diverse Taktiken einstudiert, die der Verwirrung des gegnerischen Keepers dienen sollen. Variante eins: Die „Schau mal wie lustig ich ausschaue“-Taktik, die Per Mertesacker allerdings unvorsichtigerweise bereits durchsickern ließ. Maulwürfe berichten auch von der Weiterentwicklung der Müllerschen Freistoß-Technik . Die Argentinier setzen dagegen ganz auf diese Bilder , die Angst und Schrecken im Kabinengang verbreiten sollen. Ob beten an diesem Tag hilft, ist unklar. Der Fußball-Gott könnte in einen kleinen Gewissenskonflikt kommen und soll laut gut informierten Kreisen bereits angekündigt haben, er wolle mal einen Tag frei machen.

Wichtig für Deutschland ist, dass alle fit in die Partie gehen. Sorgen bereitet ja vor allem das Knie von Mats Hummels. Eine Sehne soll gereizt sein. Gut, dass Dr. Cathy, „ich bin keine typische Spielerfrau“ Fischer ihren Mats gesund schreibt. Noch besser. Cathy, „ich bin keine typische Spielerfrau“ Fischer verspricht sogar den WM-Titel. <a href="http://http://www.bild.de/video/clip/cathy-fischers-wm-tagebuch/cathy-fischer-fertig-vom-halbfinale-36750974,auto=true.bild.html" target="_blank">Sie droht allerdings auch mit einer gemeinsamen Party in Berlin. Es wäre ein harter Preis.

Den deutschen Finalgegner richtig sagte übrigens ein anderes WM-Orakel voraus. Ein weiterer Vorteil des Staubsaugers: Er schreibt keine Post.