Letzte EM-Gruppenspiele Der Tag der verrückten Torhüteraktionen

Von Sven Schüer | 23.06.2016, 10:51 Uhr

Was für ein spannender letzter Gruppenspieltag. Als Underdogs feierten Irland, Ungarn und Island die Achtelfinaleinzüge. Die drei Mannschaften hatten in ihren entscheidenden Vorrundenduellen aber neben dem sportlichen Erfolg auf Kurioses zu bieten: Ihre Torhüter sorgten für Lacher bei den Fernseh- und Stadionzuschauern.

Gefeierter Held beim 2:1-Sieg Islands gegen Österreich war Torhüter Hannes Halldorsson. In der elften Spielminute hätte der 32-Jährige aber auch zur tragischen Figur werden können, als er sich den Ball im Strafraum von Marco Arnautovic abluchsen ließ. Der rutschte jedoch aus, so dass die Aktion ohne Konsequenz blieb. Nach Abpfiff wurde der Schlussmann vom Norwegischen Erstligisten FK Bodö/Glimt gefeiert, denn er hielt seine Mannschaft mit einigen spektakulären Aktionen im Spiel und ließ die Österreicher bei ihrem EM-Aus verzweifeln.

Besser machte es ein alter Bekannter aus der Bundesliga: Ungarns Torhüter Gabor Kiraly sorgte in der Nachspielzeit der Partie seiner Elf gegen Portugal für einen Slapstickeinlage, als er einen Abschlag aus dem Strafraum antäuschte, den Ball dann aber mit dem Standbein kurz auf den Mannschaftskameraden spielte. Ob das ein Wink in Richtung Cristiano Ronaldo war, der gerne zu ähnlichen Aktionen neigt? Der mit 40 Jahren älteste EM-Spieler aller Zeiten wird es nur selbst wissen.

Auch Irlands Schlussmann Darren Randolph gelang beim 1:0-Erfolg gegen Italien eine kleine Showeinlage. In der 34. Spielminute ließ er Gegenspieler Simone Zaza mit einem gekonnten Manöver aussteigen und erntete viel Applaus von den irischen Anhängern.

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