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Schwierige Terminlage Werder-Spiel gegen Frankfurt verschoben – Baumann sauer

Die Bundesliga-Partie zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt sollte ursprünglich am kommenden Sonntag stattfinden. Foto: imago images/Sven SimonDie Bundesliga-Partie zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt sollte ursprünglich am kommenden Sonntag stattfinden. Foto: imago images/Sven Simon
imago images/Sven Simon

Bremen. Das Bundesliga-Spiel zwischen Bremen und Frankfurt muss nachgeholt werden. Wann gespielt werden kann, hängt am Abschneiden der Eintracht in der Europa League ab.

Das Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt wird von diesem Sonntag auf einen noch unbestimmten Termin verschoben. Grund für die Entscheidung sei das um einen Tag auf den heutigen Freitag verlegte Zwischenrundenspiel der Frankfurter in der Europa League in Salzburg, teilte die Deutsche Fußball Liga am Freitag mit. 

Die Bundesligapartie zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt, deren Anpfiff ursprünglich am Sonntag um 18 Uhr erfolgen sollte, wurde abgesagt. Zunächst hatte Werder Bremen auf seiner Homepage in einer ersten Mitteilung bekanntgegeben, dass die Partie am Montagabend um 18 Uhr nachgeholt werden soll. In einer weiteren Version wurde dieser Passus aber wieder gestrichen. 

Wie die DFL mitteilte, liegt der letztmögliche Nachholtermin in der Kalenderwoche 20 zwischen den Spieltagen 33 und 34. Das wäre dann die Woche zwischen dem 11. und 17. Mai. Ein früherer Termin ist abhängig vom Abschneiden von Eintracht Frankfurt in der Europa League. "Damit bekräftigt die DFL ihre Linie, Bundesliga-Clubs nach Einsätzen in der Europa League möglichst mindestens zwei volle Tage Regenerationszeit vor dem darauffolgenden Bundesliga-Spiel einzuräumen und damit auch die Integrität des eigenen Wettbewerbs zu schützen", begründete die DFL ihre Entscheidung.

Bei Werder Bremen hat die Deutsche Fußball Liga mit der Verlegung für großen Ärger gesorgt. "Es wird mit der Wettbewerbsintegrität argumentiert. Aus meiner Sicht ist jetzt ein Wettbewerbsnachteil der einen Mannschaft zum Nachteil einer anderen geworden", sagte Bremens Geschäftsführer Frank Baumann am Freitag. "Ich denke, dass sich jeder denken kann, dass das nicht optimal ist, in dieser entscheidenden Saisonphase eine englische Woche einzubauen", sagte Baumann weiter.

Eintracht Frankfurt begrüßt Entscheidung

Eintracht Frankfurt begrüßte die Verlegung des Spiels dagegen ausdrücklich. "Das ist die einzig richtige Entscheidung im Sinne eines fairen und sauberen Wettbewerbs. Auch der Montag wäre nicht die richtige Lösung gewesen", sagte Sportvorstand Fredi Bobic. Schließlich stehen sich beide Teams am Mittwoch bereits im Viertelfinale des DFB-Pokals in Frankfurt gegenüber.

Es ist bereits die zweite Spielverlegung in dieser Saison. Zuvor war die Partie Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln wegen des Sturmtiefs Sabine abgesagt und für den 11. März neu angesetzt worden.

Da die Eintracht noch in der Europa League aktiv ist, war eine schnelle Neuansetzung nicht möglich. Weshalb die Bremer sich gegen eine Verschiebung ausgesprochen hatten. "Ich habe grundsätzliches Verständnis für die Situation der Frankfurter. Zwei Spiele in drei Tagen sind nicht optimal. Aber auch nicht unmöglich, wenn man sich die Situation in anderen Ländern anschaut", sagte Baumann. "Wenn man keinen besseren Ausweichtermin festlegen kann, ist es aus meiner Sicht besser, den ursprünglichen Termin beizubehalten."

Paderborn-Manager spricht von "Wettbewerbsverzerrung"

Nach der Verlegung von Eintracht Frankfurts Europa-League-Spiel bei RB Salzburg auf Freitag hat sich Manager Martin Przondziono von Bundesliga-Schlusslicht Paderborn beklagt. "Die Ansetzung ist eine Wettbewerbsverzerrung", sagte er der "Bild" und der "Sport Bild". Sollte die Eintracht nur 48 Stunden später wieder in der Bundesliga bei Werder Bremen antreten, würde eine ausgeruhte Werder-Mannschaft, die derzeit Tabellenplatz 17 belegt, am Sonntag gegen eine Mannschaft spielen, die keine zwei Tage Pause hatte.


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