64 Mannschaften im Lostopf Auf wen trifft der VfL Osnabrück? So sehen Sie die DFB-Pokal-Auslosung live

Der DFB-Pokal. 64 Mannschaften kämpfen um die begehrte Trophäe. Foto:  dpaDer DFB-Pokal. 64 Mannschaften kämpfen um die begehrte Trophäe. Foto: dpa

Köln. Am Samstag wird die 1. Runde des DFB-Pokals 2019/2020 ausgelost. Hier bekommen Sie alle Infos zur Auslosung.

Gerade einmal knapp drei Wochen ist es her, dass sich der FC Bayern München durch den deutlichen 3:0-Sieg im Finale von Berlin zum 19. Mal den DFB-Pokal sicherte. Am kommenden Samstag wird nun bereits die 1. Runde des DFB-Pokalwettbewerbs 2019/2020 ausgelost.

Im Rahmen der Sportschau überträgt die ARD ab 18 Uhr live die Ziehung der insgesamt 32 Partien. DFB-Vizepräsident Peter Frymuth überwacht die Auslosung, die von "Glücksfee" Nia Künzer durchgeführt wird. Künzer ist derzeit für die ARD als Expertin für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft im Einsatz.

Der unterklassigste Teilnehmer spielt in der 6. Liga

Für den DFB-Pokal 2019/2020 haben sich insgesamt 64 Mannschaften qualifiziert. Das Teilnehmerfeld wird in zwei Lostöpfe aufgeteilt: In Lostopf 1, dem sogenannten "Profitopf", befinden sich die 18 Bundesligisten und die 14 besten Mannschaften der 2. Bundesliga aus der Vorsaison. Mannschaften aus dem "Profitopf" müssen in der 1. Runde des DFB-Pokals auswärts antreten, die Teams aus dem "Amateurtopf" haben Heimrecht.

In diesem Amateurtopf stehen die vier letztplatzierten Mannschaften der 2. Bundesliga aus der Vorsaison, die vier besten Mannschaften aus der 3. Liga und die 21 Gewinner der jeweiligen Landespokale beziehungsweise die Finalisten der Landespokale. Wegen der Mitgliedsstärke ihrer Verbände bekommen die Landesverbände Bayern, Westfalen und Niedersachsen einen zusätzlichen Startplatz zugesprochen (siehe unten). Der unterklassigste Club, der dieses Mal am DFB-Pokal teilnimmt, ist Rheinlandpokalsieger FSV Salmrohr aus der 6. Liga (Rheinlandliga).

SV Drochtersen/Assel wieder mit dabei

Drittligameister und Aufsteiger in die 2. Bundesliga VfL Osnabrück darf sich auf ein Heimspiel in der 1. Runde des DFB-Pokals freuen. Von einem attraktiven "Hammerlos" wie dem Titelverteidiger FC Bayern München oder Borussia Dortmund bis zu einer etwas einfacheren Aufgabe wie beispielsweise ein Duell gegen Erzgebirge Aue oder die SpVgg Greuther Fürth ist alles möglich.

Als Sieger des Niedersachsen-Pokals für Dritt- und Regionalligisten nimmt in der neuen Saison auch die SV Drochtersen/Assel wieder am DFB-Pokal teil. Der Regionalligist sorgte in der vergangenen Saison für Aufsehen im Pokal, als er in der 1. Runde nur ganz knapp am späteren Sieger FC Bayern München scheiterte (0:1). Zudem ist der Sieger des offiziellen Niedersachsen-Pokals SV Atlas Delmenhorst für die 1. Runde qualifiziert. 

Die Spiele der 1. Runde finden zwischen dem 9. und 12. August statt. Die 2. Runde im DFB-Pokal wird am 29. und 30. Oktober ausgetragen. Weitere Termine: Achtelfinale 4./5. Februar 2020, Viertelfinale 3./4. März, Halbfinale 21./22. April und Finale im Berliner Olympiastadion am 23. Mai 2020.

So können Sie die Auslosung der 1. Runde im DFB-Pokal live im TV oder Livestream verfolgen

Wie oben erwähnt, überträgt die ARD die Auslosung der 1. Runde des DFB-Pokals im Rahmen der Sportschau an diesem Samstag ab 18 Uhr. Wie immer kann man die Übertragung der Sportschau auch im Livestream ansehen.

Das sind alle teilnehmenden Mannschaften am DFB-Pokal 2019/2020:

Lostopf 1 (Bemessungsgrundlage: Ergebnisse der Vorsaison – diese Mannschaften haben ein Heimspiel):

2. Bundesliga:

  • SV Sandhausen (als 15. der 2. Bundesliga)
  • FC Ingolstadt (als 16. der 2. Bundesliga) 
  • 1. FC Magdeburg (als 17. der 2. Bundesliga) 
  • MSV Duisburg (als 18. der 2. Bundesliga) 

3. Liga :

  • Hallescher FC (als Vierter der 3. Liga)
  • Karlsruher SC (als Zweiter der 3. Liga) 
  • SV Wehen Wiesbaden (als Dritter der 3. Liga) 
  • VfL Osnabrück (als Drittligameister) 
  • 1. FC Kaiserslautern (Sieger des Pokals in Südwest) 
  • FC Hansa Rostock (Sieger des Pokals in Mecklenburg-Vorpommern) 
  • FC Würzburger Kickers (Sieger des Pokals in Bayern*) 
  • FC Energie Cottbus (Sieger des Pokals in Brandenburg) 
  • KFC Uerdingen 05 (Sieger des Niederrheinpokals) 

Regionalliga:

  • VfB Eichstätt (als Bayerischer Amateurmeister*)
  • Waldhof Mannheim (als Finalist im Baden-Pokal gegen den bereits qualifizierten Drittligisten Karlsruher SC) 
  • VfB Germania Halberstadt (als Finalist im FSA-Pokal (Sachsen-Anhalt) gegen den bereits qualifizierten Drittligisten Hallescher FC) 
  • SV Drochtersen/Assel (Sieger des Niedersachsen-Pokals für Dritt- und Regionalligisten – Niedersächsischer Landespokal**) 
  • FC Viktoria 1889 Berlin (Sieger des Berlin-Pokals) 
  • Chemnitzer FC (Sieger des Pokals in Sachsen) 
  • SV Rödinghausen (Sieger des Pokals in Westfalen***) 
  • SSV Ulm 1846 Fußball (Sieger des Pokals in Württemberg) 
  • FSV Wacker Nordhausen (Sieger des Pokals in Thüringen) 
  • Alemannia Aachen (Sieger des Mittelrheinpokals) 
  • VfB Lübeck (Sieger des Pokals in Schleswig-Holstein) 
  • 1. FC Saarbrücken (Sieger des Saarlandpokals) 
  • SC Verl (Sieger Entscheidungsspiel in Westfalen***) 

Oberliga

  • KSV Baunatal (als Finalist im Hessenpokal gegen den bereits qualifizierten Drittligisten SV Wehen Wiesbaden)
  • FC Oberneuland (Sieger des Bremen-Pokals) 
  • TuS Dassendorf (Sieger des Hamburg-Pokals) 
  • SV Atlas Delmenhorst (Sieger des Pokals in Niedersachsen*) 
  • FC 08 Villingen (Sieger des Pokals in Südbaden) 

6. Liga :

  • FSV Salmrohr (Sieger des Pokals im Rheinland)


Lostopf 2 (Bemessungsgrundlage: Ergebnisse der Vorsaison – diese Mannschaften haben ein Auswärtsspiel):

Bundesliga :

  • FSV Mainz 05
  • 1. FC Nürnberg 
  • Bayer Leverkusen 
  • Borussia Dortmund 
  • Borussia Mönchengladbach 
  • Eintracht Frankfurt 
  • FC Augsburg 
  • FC Bayern München 
  • FC Schalke 04 
  • Fortuna Düsseldorf 
  • Hannover 96 
  • Hertha BSC 
  • Rasenballsport Leipzig 
  • SC Freiburg 
  • TSG 1899 Hoffenheim 
  • VfB Stuttgart 
  • VfL Wolfsburg 
  • Werder Bremen 

2. Bundesliga

  • 1. FC Heidenheim
  • 1. FC Köln 
  • Arminia Bielefeld 
  • Dynamo Dresden 
  • Erzgebirge Aue 
  • FC St. Pauli 
  • Hamburger SV 
  • Holstein Kiel 
  • Jahn Regensburg 
  • SC Paderborn 
  • SpVgg Greuther Fürth 
  • SV Darmstadt 98 
  • Union Berlin 
  • VfL Bochum

*In Bayern darf neben dem Landespokalsieger auch der bestplatzierte Amateurverein aus der Regionalliga als Bayerischer Amateurmeister am DFB-Pokal teilnehmen. Das ist in diesem Jahr der VfB Eichstätt.

**Der Niedersachsen-Pokal ist in zwei getrennte Wettbewerbe aufgeteilt: Die Drittligisten und Nord-Regionalligisten ermitteln einen Teilnehmer für den DFB-Pokal. Davon unabhängig spielen die Oberligisten sowie die vier Pokalsieger der jeweiligen NFV-Bezirke den zweiten Teilnehmer aus.

*** In Westfalen nimmt neben dem Gewinner des Landespokals seit 2015/2016 auch der Sieger des Entscheidungsspiels zwischen dem Meister der Oberliga Westfalen und der besten westfälischen Mannschaft aus der Regionalliga West an der ersten DFB-Pokalrunde teil.


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