Liverpool-Coach mit viel Herz Krebs-Drama um Reporter: So rührend reagierte Jürgen Klopp

Jürgen Klopp ist seit Oktober 2015 Coach des FC Liverpool. Foto: imago images / Action PlusJürgen Klopp ist seit Oktober 2015 Coach des FC Liverpool. Foto: imago images / Action Plus

Zürich. Ein Reporter der Schweizer Boulevardzeitung "Blick" offenbart eine rührende Geschichte von Liverpool-Trainer Jürgen Klopp. Es zeigt die menschliche Größe des ehemaligen BVB-Coaches.

In Deutschland sind die Sympathien vor dem Champions-League-Finale am kommenden Samstag zwischen dem FC Liverpool und Tottenham Hotspur relativ klar verteilt. Die Mehrheit der deutschen Fußballfans scheint den "Reds" von der Merseyside die Daumen zu drücken. Dieser Eindruck entsteht zumindest, wenn man die Sozialen Netzwerke beobachtet.

Vor allem Trainer Jürgen Klopp ist ein großer Faktor, warum viele Deutsche zum Verein von der Merseyside halten. Der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund genießt hierzulande große Popularität. Auch die Tatsache, dass eine von Klopp betreute Mannschaft seit 2012 kein Finale mehr gewinnen konnte, erhöht die Anzahl jener, die dem beliebten Coach endlich wieder einen Titel gönnen. 

"Blick" kritisierte Klopp mit harschen Worten

Jetzt hat ein Reporter der Schweizer Boulevardzeitung "Blick" eine Geschichte publik gemacht, die die Zahl der Klopp-Sympathisanten vermutlich noch einmal in die Höhe treiben wird. Fußballchef Andreas Böni erzählt in einem bei Twitter veröffentlichten Videoclip die Geschichte, wie sich sein Blatt vor über zehn Jahren bei Klopp ziemlich unbeliebt machte.

Damals spielte der Schweizer Nationalmannschaftskapitän Alexander Frei beim BVB – und unter Klopp hatte der Stürmer einen schweren Stand, kam nur selten zum Einsatz. "Blick" ging seinerzeit wenig zimperlich mit Klopp um und kritisierte den Coach dafür mit drastischen Worten.

Klopp fuhr beinahe in die Leitplanke

"Stopft Frei heute Klopp das Maul?", titelte das Blatt damals vor einem Länderspiel. Und in einem Interview mit dem WDR gab Böni ein Interview, in dem er behauptete, Klopp würde den Spieler Frei "kaputtmachen" und ihm das Selbstvertrauen nehmen.

Wie Böni heute erzählt, habe Klopp das Interview damals im Autoradio gehört und sei vor lauter Wut beinahe in die Leitplanke gefahren.

Doch besonders nachtragend scheint Klopp nicht zu sein, wie in dem Video zu hören und nachzulesen ist: Ein Kollege von Böni, ebenso Reporter bei der "Blick" und zudem ein großer Liverpool-Fan, erkrankte Jahre später an Krebs. Als die "Blick"-Redaktion bei Klopp anfragte, ob er dem Erkrankten eventuell ein signiertes Trikot zusenden könnte, zögerte Klopp keine Sekunde. Sehen Sie hier das rührende Video:





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