Die besten Sprüche zum 34. Spieltag der Fußball-Bundesliga „Wenn ich es tue, hoffe ich, dass man mir die Ohren langzieht"

Von dpa

Abschied als Interimstrainer: Schalke-Legende Huub Stevens. Foto: imago images/Jan HuebnerAbschied als Interimstrainer: Schalke-Legende Huub Stevens. Foto: imago images/Jan Huebner

Berlin. Huub Stevens verrät, warum er seine Familie in die Pflicht nimmt, Dominique Heintz freut sich auf die Sommerpause und Jörg Schmadtke ist lieber im Stadion als auf der Couch zu liegen. Das sind die besten Sprüche zum 34. Spieltag der Bundesliga.

„Uli, gib mir noch ein Jahr mehr."Franck Ribéry nach seinem letzten Ligator für den FC Bayern.  

„Vielleicht würde es mehr auffallen, wenn ich mit einer roten Nase und einem Karnevalshut hier rumlaufen würde." – Bayern-Trainer Niko Kovac auf die Frage, warum er sich nach dem Titelgewinn nicht überschwänglicher freue.  

„Wir sind hier nicht beim Monopoly, sondern wir sind ein Fußballverein. Wir haben mit 80 Millionen (für Lucas Hernández) eine Grenze mal erreicht. Ich glaube nicht, dass die bei weiteren Transfers überschritten wird." – Manager Uli Hoeneß zu weiteren Transfers des FC Bayern.

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„Dass mich keiner von Euch mehr belästigt." – Eintracht Frankfurts Profi Danny da Costa (Bild) auf die Frage, worauf er sich in der Sommerpause am meisten freue.  

„Es heißt ja immer, ein Werksclub hat keine Emotionen, aber ich habe hier so viel Emotion erlebt, das nehme ich mit. Und jetzt lassen wir die Sau raus." – Wolfsburg-Trainer Bruno Labbadia nach dem direkten Einzug in die Gruppenphase der Europa League.  

„Jetzt heißt es noch ein Jahr: Ball zu Pizarro, fertig machen zum Jubeln." – Werder-Trainer Florian Kohfeldt über die Vertragsverlängerung von Claudio Pizarro. 

„Es ist grundsätzlich für den neuen Trainer eine bessere Situation als wenn wir Siebter geworden wären mit dem Tingeln durch Europa." – Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann über den neunten Tabellenplatz am Saisonende.  

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„Wenn Niko Bungert den akrobatischen Hacken-Trick zum Siegtor reingemacht hätte, dann wären, glaube ich, alle komplett ausgerastet. Ich weiß nicht, ob der Schiedsrichter das Spiel dann noch einmal hätte anpfeifen können." – Mainz-Trainer Sandro Schwarz (Bild) über seinen langjährigen Kapitän Niko Bungert, der nach dem 4:2 gegen Hoffenheim groß verabschiedet wurde. 

„Das war vom Anfang bis zum Ende nur Scheiße." – Nürnbergs Stürmer Mikael Ishak nach dem 1:5 des FCN beim SC Freiburg. 

„Meine Oberschenkel brennen und freuen sich auf den Urlaub, der Kopf auch." – Verteidiger Dominique Heintz vom SC Freiburg. 

„Sofort! Gleich! Gleich!" – Schalke-Trainer Huub Stevens (Bild) nach dem letzten Spiel seiner Trainerkarriere auf die Frage, wann seine Erholung beginnt. 

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„Ich habe gesagt, dass ich selbst zu dem Entschluss komme, es nicht zu tun. Aber wenn ich es tun werde, hoffe ich, dass meine Frau, mein Sohn, meine Tochter und alle anderen mir die Ohren langziehen." – Schalke-Coach Stevens auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, nochmal als Trainer einzuspringen.  

„Ich wollte eigentlich nochmal ein Solo starten. Aber nicht gleich beim ersten Ballkontakt. Einen zweiten gab es dann leider nicht mehr." – Ex-Nationalspieler Sascha Riether vom FC Schalke 04, der im letzten Spiel seiner Karriere in der 89. Minute eingewechselt wurde.  

„Es gab drei Szenarien, vor denen ich Angst hatte: Dass ich an der Linie stehe und der Ball nicht ins Aus geht. Dass ich einen Riesenbock mache. Oder dass ich mir beim ersten Sprint was hole. Das alles ist zum Glück nicht passiert." – Der 36 Jahre alte Riether über sein letztes Profi-Spiel. 

„Ich darf ja nicht wetten. Aber darauf, dass Mario in der Relegation eine größere Rolle spielt, würde ich schon ein bisschen Geld setzen." – Kapitän Christian Gentner vom VfB Stuttgart über Stürmer Mario Gomez mit Hinblick auf die Relegation.  

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„Die wenige Power, die noch in meinem alten Körper ist, entweicht jetzt komplett." – Der 56 Jahre alte BVB-Sportdirektor Michael Zorc nach dem 2:0 der Dortmunder in Mönchengladbach.  

„Es nervt wirklich." – Hannover-Trainer Thomas Doll auf die zuletzt oft gestellte Frage nach seiner Zukunft.  

„Ich werde mir die Donnerstagabende freihalten und mir die Europa-League-Spiele von Borussia Mönchengladbach im Fernsehen anschauen."Dieter Hecking, scheidender Trainer von Borussia Mönchengladbach.  

„Ich habe es lieber, donnerstags im Stadion zu sitzen, als zu Hause auf der Couch zu liegen." – Sportchef Jörg Schmadtke über den Europa-League-Einzug des VfL Wolfsburg. 

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„Wenn ich es mir aussuchen kann, will ich nicht unbedingt nach Aserbaidschan oder so fliegen."Maximilian Arnold (Bild, links) vom VfL Wolfsburg über die nächste Saison in der Europa League.


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