Heimspiel für Haren Handball: HSG Haselünne/Herzlake trennt sich von „Querulant“

Konsequenzen gezogen: HSG-Coach Christoph Möller. Foto: SchröerKonsequenzen gezogen: HSG-Coach Christoph Möller. Foto: Schröer
Lars Schröer

Meppen. Die ranghöchsten Handballmannschaften beenden ihre ferienbedingte Pause: Während die Männer des TuS Haren vor heimischer Kulisse auflaufen, tritt die HSG Haselünne/Herzlake zum Nachholspiel an. Bei den Haselünnern sorgt eine Personalie für Aufsehen.

Verbandsliga, Männer: Sein drittes Heimspiel trägt der TuS Haren aus. Die Mannschaft von Trainer Martin de Hoop bekommt es am Samstag um 18 Uhr mit dem TV Neerstedt zu tun. Bislang ließ Haren zu Hause nichts anbrennen, gewann die Partie gegen die SG Neuenhaus/Uelsen (29:21) und TvdH Oldenburg (33:29). Mit einem 29:28-Erfolg gegen TSV Bremervörde hatte sich der TuS in die dreiwöchige Pause verabschiedet. Neerstedt steht in der Tabelle als Vierter mit einer Bilanz von 7:3 zwei Plätze vor Haren (6:4).

Landesklasse, Männer: Am Sonntagnachmittag um 16.30 Uhr kommt es zur Begegnung der HSG Haselünne/Herzlake gegen die Rot-Weißen aus Damme. Vor drei Wochen wurde diese Partie verlegt, da Damme keine Mannschaft stellen konnte, jetzt wird es für die HSG ganz eng. Zu den zahlreichen Verletzten gesellte sich unter der Woche auch noch Abwehrchef Nico Gehrs. „Wir hoffen, dass er nicht ganz so lange ausfällt“, ist Möller doch eher skeptisch.

Trotz des personellen Notstandes trennte sich die HSG unter der Woche von seinem Rückraumspieler Daniel Brinker. Laut Möller melde sich der 24-Jährige seit geraumer Zeit nur sporadisch und habe auch auf Auswärtsspiele keine Lust, was nach Angaben des Coaches auch seiner Leistung deutlich anzumerken sei. „Dann steigen wir lieber ohne ihn ab , als mit einem ewigen Querulanten den Klassenerhalt zu schaffen“, lautet nach Möllers Angaben der Tenor der Mannschaft. Die verbliebenen Spieler wollen sich voll reinhängen und hoffen auf die Unterstützung der Fans. 


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