Kramer erreicht Viertelfinale Werlter Bogenschützen beeindruckt von DM in Berlin

Beeindruckt in Berlin: Mathias Kramer, Hermann Nortmann und Jonas Jansen (v.l.). Foto: Andreas KramerBeeindruckt in Berlin: Mathias Kramer, Hermann Nortmann und Jonas Jansen (v.l.). Foto: Andreas Kramer

Berlin . Berlin war eine Reise wert für die Bogenschützen Jonas Jansen und Mathias Kramer vom BSC Werlte. Für sie wurde die Deutsche Meisterschaft am Olympiastadion zu einem Erlebnis. Zudem empfahlen sie sich mit guten Ergebnissen. „Das haben sie toll gemacht“, betonte Trainer Hermann Nortmann.

Die Titelkämpfe der Bogenschützen fanden im Rahmen der Großveranstaltung „Die Finals – Berlin 2019“ statt. Zehn Deutsche Meisterschaften wurden an zwei Tagen ausgetragen. Über 3000 Sportler wurden erwartet. Jansen und Kramer zeigten sich beeindruckt. „Allein schon die Zahl der Scheiben.“ 

„Der absolute Saison-Höhepunkt“

, stellte der 15-jährige Kramer fest, der schon über DM-Erfahrung verfügt. Seine gute Verfassung zeigte er in der Klasse Recurve Jugend schon in der Qualifikation. Er selbst war zufrieden mit dem achten Platz. 305 Ringe im ersten und 320 im zweiten Durchgang bedeuteten in der Addition 635 Ringe. Damit stand der Emsländer, der sich als Landesverbandsmeister qualifiziert und in der Jugendverbandsrunde gegen Konkurrenz aus dem Bundeskader einen starken Eindruck hinterlassen hatte, im Finale der besten 16 Schützen. Das fand vor dem Olympiastadion statt. „Es waren bestimmt 2000 Zuschauer da“, verwies Kramer auf eine stattliche Kulisse.

Gegen den späteren Meister verloren

Im Achtelfinale setzte sich Kramer deutlich mit 6:0 gegen Tobias Pommeranz vom SV Blau-Weiß Weißensee durch, der in der Qualifikation mit 624 Ringen hinter dem Emsländer Rang neun belegt hatte. Gegen den späteren Deutschen Meister Domenic Merkel unterlag er im Viertelfinale denkbar knapp mit 4:6. „Ich bin zufrieden. Ich habe mich Jahr für Jahr gesteigert“, erklärte Kramer, der schon seit neun Jahren als Bogenschütze aktiv ist.

Jansen auf Platz 23

Jonas Jansen, der sich als Vizemeister bei den Landestitelkämpfen qualifiziert hatte, musste sich in Berlin zunächst gedulden. Der Start verschob sich um eine Stunde. Beim ersten Durchgang in der Klasse Recurve Schüler A startete nicht so gut wie erhofft. „Ich war etwas nervös“, bekannte der Emsländer. Doch der Zwölfjährige steigerte sich. Mit 614 Ringen, davon 303 im ersten und 311 im zweiten Durchgang, belegte er Platz 23.


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