U-18-Volleyballerinnen in Potsdam SV Raspo Lathen deutschlandweit die Nummer acht

Zu Raspos Team gehören (hinten, von links) Betreuer Jannes Hilberts, Franziska Helming, Leni Dräger, Ines Bergmann, Emelie Siegner, Maxima Schröder, Trainer Rob Hukema sowie (vorne, v.l.) Lisa Stolte, Anna Stolte, Leonie Klassen, Alina Stefens, Maja Hegge, Johanna Abheiden. Foto: S. StolteZu Raspos Team gehören (hinten, von links) Betreuer Jannes Hilberts, Franziska Helming, Leni Dräger, Ines Bergmann, Emelie Siegner, Maxima Schröder, Trainer Rob Hukema sowie (vorne, v.l.) Lisa Stolte, Anna Stolte, Leonie Klassen, Alina Stefens, Maja Hegge, Johanna Abheiden. Foto: S. Stolte

Potsdam. Schwer in Worte zu fassen war für die Beteiligten am vergangenen Wochenende der Auftritt Raspo Lathens U-18-Volleyballerinnen bei der deutschen Meisterschaft. Zwar behauptete sich das Team im Duell mit vielem Volleyballhochburgen und verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um zwei Plätze auf Rang acht, aber eine Spielerin verletzte sich. Zudem hatte Lathen in der Vorrunde Pech.

Weil Lathen, RPB Berlin und SWE Volley Erfurt nach der Gruppenphase exakt die gleiche Punkt- und Satzanzahl in der Tabelle aufwiesen, musste Lathen am Samstag den schweren Weg über die Zwischenrunde gehen, um noch ins Viertelfinale einziehen zu können. Lathen hatte zwei Siege gegen den TV Lebach (2:0) und gegen Erfurt (2:1) gefeiert und die Partie gegen Berlin (1:2) verloren.

Im Zwischenrundenspiel gegen den SV Lohhof gab Lathen den ersten Satz mit 10:25 ab. Sicherte sich aber nach einem 25:23 im zweiten Durchgang durch ein 15:12 im Tiebreak den Einzug in die Runde der letzten acht.

Am nächsten Morgen stand das erste Match gegen die TSG Eislingen auf dem Programm. Der Gegner und späterer Vizemeister war eine echte Herausforderung und bezwang Lathen mit 25:16 und 25:20.

Nach kurzer Regenerationspause stand Lathen im Spiel um Platz 5 bis 8 erneut der Vorrundengegner RPB Berlin gegenüber. Trotz zeitweiliger Führung gab Lathen den ersten Satz mit 22:25 ab. Durchgang zwei begann mit einem Schock. Beim Spielstand von 5:3 für Lathen verletzte sich Raspos Außenangreiferin, Franziska Helming, die bis dato ein tolles Turnier gespielt hatte, bei einem unglücklichen Zusammenprall mit einer eigenen Teamkollegin und konnte nicht mehr weiterspielen. Später stellte sich heraus, dass Helming auch am kommenden Wochenende bei der U-20-DM in Paderborn aufgrund längerer Verletzungspause fehlen wird. Im Anschluss schaffte es das Trainergespann, die Mädchen in der Spur zu halten. Doch Berlin holte sich den zweiten Satz mit 28:26.

Es blieb nicht viel Zeit zum Verschnaufen, denn im Spiel um Platz sieben stand schon der VC Wiesbaden bereit. Im letzten Duell des Tages für Raspo war den Lathenerinnen die körperliche und mentale Müdigkeit anzumerken. 24:26 und 13:25 hieß es am Ende.

Neben Lathen war auch der SV Union Lohne in Potsdam unter den besten 16 Teams dabei. Lohne verlor seine drei Vorrundenspiele gegen den VC Wiesbaden (0:2), SV Lohhof (0:2) und SC Potsdam (0:2) und erreichte durch den Erfolg gegen den VC Bitterfeld-Wolfen Platz 14.

Deutscher Meister wurde der Dresdner SC 1898 vor der TSG Eislingen.

Lathen hatte sich als Nordwestdeutscher Meister qualifiziert. Damit startete das Team um zweiten Mal in Folge bei einer DM.


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