Zwei Starts in Cloppenburg Dritte Plätze für Emsland-Speedway-Team Dohren

Den dritten Platz belegte das Emsland-Speedway-Team Dohren mit Kapitän Kai Huckenbeck beim Team-Cup in Cloppenburg. Foto: SchröerDen dritten Platz belegte das Emsland-Speedway-Team Dohren mit Kapitän Kai Huckenbeck beim Team-Cup in Cloppenburg. Foto: Schröer

Cloppenburg. Das Emsland-Speedway-Team Dohren zeigte beim Auftakt der Rennsaison 2019 in Cloppenburg eine durchwachsene Leistung. Beim Paarfahren und beim Rennen der 2. Bundesliga reichte es jeweils zum dritten Platz.

Beim Deutschen Speedway-Paar-Cup traten in der Cloppenburger Arena an der Boschstraße insgesamt sieben „Paare“ gegeneinander an. Jeweils zwei gegnerische Fahrer versuchen in jedem Wertungslauf in „Teamwork“ die Gegner zu bezwingen. Dieser Modus stammt aus den weltweiten Profiligen und genießt im Speedwaysport eine lange Tradition. 

Kapitän Huckenbeck mit Laufsieg

Die Dohrener kamen schwer in das Rennen. Zwar begeisterte Kapitän und Vollprofi Kai Huckenbeck direkt mit einem ungefährdeten Laufsieg, sein Partner Geert Bruinsma musste jedoch eine klare Niederlage einstecken, erreichte als Vierter mit null Punkten das Ziel. Im zweiten Lauf setzte es mit Platz drei und vier gegen das starke Team aus Wittstock bereits früh eine entscheidende Niederlage.

Ergebnisse

Speedway 
Paar-Cup in Cloppenburg
1. MSC Cloppenburg 38 Punkte (Martin Smolinski 20, René Deddens 10, 6 Lukas Fienhage 8;
2. MSC Wittstock 33 Punkte (Tobias Busch 18, Erik Riss 15).
3. MSC Dohren 29+4 Punkte (Kai Huckenbeck 21+4, Geert Bruinsma 5, Fabian Wachs 3),
4. MC Nordstern Stralsund 29+3 Punkte (Dominik Möser 10, Ben Ernst 10, Lukas Baumann 9+3),
5. MSC Berghaupten 23 Punkte (Max Dilger 21, Ethan Spiller 2, Daniel Spiller 0),
6. AC Landshut 21 Punkte (Stephan Katt 13, Sandro Wassermann 8),
7. MSC Diedenbergen 16 Punkte (Danny Maaßen 9, Marius Hillebrand 5, Marcel Dachs 2).

Team-Cup in Cloppenburg
Cloppenburg (36 Punkte)
1. Rene Deddens (3,3,1,3,3) 13
2. Lukas Fienhage (3,3,3,2,3) 14
3. Niels Oliver Wessel (F,d,0,2,1) 3
4. Jonny Wynant (2,2,2,d) 6

Güstrow (28)
5. Tobias Busch (1,2,2,1,1) 7
6. Lukas Baumann (2,0,d,3,1) 6
7. Leon Arnheim (1,2,0,0,0) 3
8. Ben Ernst (3,3,3,3) 12

Dohren (26)
9. Kai Huckenbeck (2,1,3,3,2) 11
10. Geert Bruinsma (0,1,1,0,3) 5
11. Fabian Wachs (3,0,1,1,0) 5
12. Marlon Hegener (1,1,1,2) 5
Res. Timo Wachs

Berghaupten (23)
13. Max Dilger (0,2,3,2,0) 7
14. Daniel Spiller (1,3,2,0,2) 8
15. Ethan Spiller (2,1,2,1,2) 8
16. Tom Finge (0,0,R,N) 0

Einsatz für Reservefahrer Wachs

Nachdem Bruinsma im nächsten Lauf stürzte und am Wiederholungslauf nicht teilnehmen konnte, kam Reservefahrer Fabian Wachs zum Einsatz. Im Paar mit Huckenbeck wurde direkt ein Doppelsieg erzielt! Dieser Erfolg beflügelte das Team. Ein weiterer Sieg von Huckenbeck, dieses Mal zusammen mit Geert Bruinsma, sowie ein erster/dritter Platz führte das Team weiter an die Top drei heran. Eine entscheidende Niederlage gegen das klar favorisierte Team aus Cloppenburg verhinderte eine bessere Platzierung.

Stechen entscheidet

Am Ende musste ein Stechen zwischen dem überraschend starken Team aus Stralsund und Dohren wegen Punktgleichheit über Bronze entscheiden. Huckenbeck setzte sich souverän vor dem Youngster Lukas Baumann durch. Sieger wurde das Team aus Cloppenburg mit dem Paar Rene Deddens und Lukas Fienhage sowie dem Edeljoker und ungeschlagenen Fahrer des Abends Martin Smolinski aus Landshut.

Neuzugang Hegener überrascht

Der Start im Rennen der 2. Bundesliga (Speedway Team Cup) am Sonntag gelang Dohren deutlich besser. Der 14-jährige Neuzugang Marlon Hegener zeigte in seinem erst zweiten Rennen auf einer 250-ccm-Maschine mit dem dritten Rang im ersten Lauf eine starke Leistung. Er bewies viel Talent auf der technisch anspruchsvollen Bahn. Weiter ging es mit einem Laufsieg von Fabian Wachs sowie einem zweiten Rang nach hartem Fight von Kai Huckenbeck. Geert Bruinsma konnte sich trotz der Erfahrung vom Vorabend immer noch nicht mit dem 260 m langen Oval anfreunden und belegte einen abgeschlagenen letzten Platz.

Trio mit jeweils fünf Punkten

In der Folge zeigte Huckenbeck eine starke Leistung, wenn auch mit ungewohnten Punkteeinbußen gegen vermeintlich schwächere Gegner. Mit viel Kampfgeist und elf eingefahrenen Zählern war er der stärkste Dohrener Fahrer. Wachs konnte an seinen ersten Lauf nicht mehr anknüpfen und steuerte mit zwei dritten und zwei letzten Plätzen fünf Punkte zum Teamergebnis bei. Genau wie Geert Bruinsma, der erst in seinem letzten Lauf einen Sieg einfuhr, und Marlon Hegener, der mit seiner Leistung sehr zufrieden sein konnte. Er zeigte in vielen Momenten, dass noch einiges von ihm zu erwarten ist.

Insgesamt reichte die Teamleistung nur zu Rang drei. Cloppenburg nutzte erneut den Heimvorteil und setzte sich vor Güstrow durch. Den vierten Rang belegte Berghaupten. 



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