FC Leschede II steigt ab Volleyball: SC Spelle-Venhaus verliert in Hannover

Der SC Spelle-Venhaus um Sarah Feldkämper (Bild) hatte in Hannover das Nachsehen. Foto: Werner ScholzDer SC Spelle-Venhaus um Sarah Feldkämper (Bild) hatte in Hannover das Nachsehen. Foto: Werner Scholz

Spelle. Vier Spiele, vier Niederlagen: Die Regionalliga- und Oberliga-Volleyballteams aus der Region sind am Wochenende leer ausgegangen.

Regionalliga, Frauen: Für den SC Spelle-Venhaus setzte es gegen den Tabellenletzten VSG Hannover eine 1:3-Niederlage. Spelle ging somit nach zuvor fünf Siegen erstmals wieder als Verlierer vom Platz. Für SCSV-Trainer Sebastian Gartemann war es eine verdiente Niederlage: „Hannover hat echt gut aufgeschlagen und dadurch auch im Block-Abwehrverhalten unser Spiel gut lesen können. Wir selbst kamen irgendwie von vornherein nicht ins Spiel. In nahezu jedem Element wackelten wir und konnten nicht an die gewohnte Stabilität anknüpfen.“ Nach dem 19:25 zum Auftakt konnte der SCSV an das 25:9 im zweiten Satz in den nächsten beiden Durchgängen (20:25, 16:25) nicht mehr anknüpfen. 

Mit dem SV Wietmarschen, USC Braunschweig, Tuspo Weende und Oldenburger TB wartet auf noch ein schwieriges Restprogramm auf die Spellerinnen, die derzeit noch sechs Punkte Vorsprung auf den drittplatzierten VSC Osnabrück haben.

Leschede in 2019 weiter sieglos

2019 scheint weiterhin einfach nicht das Jahr des FC Leschede zu sein. Gegen Tabellenführer SV Wietmarschen folgte die vierte Niederlage im vierten Spiel des Jahres.

Für die Leschederinnen, die mit einem verkleinerten Kader antreten mussten, waren die Gastgeberinnen beim 0:3 für Wietmarschen eine Klasse zu stark. Nach einem hoffnungsvollen Beginn seitens des FCL zeigte Wietmarschen sein ganzes Können und ließ den Gästen in keinem Satz (18:25, 12:25, 15:25) eine wirkliche Chance. Ein starker Block und eine sehr gute Annahme seitens Wietmarschen machte es den Leschederinnen immer wieder schwer.

„Nun heißt es einen Haken dran zu setzen und sich auf die kommenden Spiele zu konzentrieren. Die letzten Heimspiele der Saison sind besonders wichtig, um endlich wieder einen Sieg einzufahren“, sagte Leschedes Pia Elfert. Vor heimischem Publikum sammelten die Leschederinnen vor allem in der Hinrunde die meisten Erfolge. Die Mädels vom FCL stehen momentan auf dem Relegationsplatz (14 Punkte), allerdings ist der Abstand zu den direkten Abstiegsplätzen nicht mehr groß, Hannover und Bremen haben beide elf Punkte auf dem Konto.

Oberliga, Frauen: Die zweite Niederlage in Folge mussten die zuvor ungeschlagenen Volleyballerinnen von Union Lohne hinnehmen. Nach der knappen Tiebreak-Niederlage in Schledehausen zog die Mannschaft vom Trainerduo Kathi Schöttmer und Harald Nüsse auch beim FC Schüttorf mit 1:3 den Kürzeren.

Vor allem die starke Abwehr der Gastgeberinnen machte den Lohnerinnen immer wieder zu schaffen.

Nach einem 20:25 in Satz eins glich Lohne im zweiten Durchgang (25:21) aus. Im dritten Satz lagen beide Mannschaften bis zur Hälfte gleich auf. Dann zog Schüttorf weg und ging mit 2:1 in Führung. In Durchgang vier lag der Gastgeber schon mit 19:14 vorne, doch Lohne kämpfte sich Punkt um Punkt heran und konnte bei 22:21 erstmals die Führung übernehmen. Bei 24:21 ließ Lohne zwei Satzbälle ungenutzt und verlor den Satz schließlich mit 26:28.

Beim Heimspieltag am kommenden Samstag gegen BW Emden-Borssum und den VC Osnabrück II hat der SVU aber die Chance, die Meisterschaft perfekt zu machen.

Abstieg für Leschede II besiegelt

Am anderen Ende der Tabelle ist nach der 0:3-Niederlage bei BW Emden-Borssum das rettende Ufer für den FC Leschede II nicht mehr in Reichweite. In der kommenden Saison wird die Mannschaft von Trainerin Marita Löcken somit in der Verbandsliga antreten.

Gegen Emden-Borssum kämpften die Leschederinnen bis zum Umfallen, hatten am Ende aber mit 24:26, 18:25 und 22:25 das Nachsehen. "Trotzdem wollen wir am nächsten Samstag beim Heimspiel gegen Westerstede und Schledehausen weiter kämpfen und die Gegner ärgern", versprach FCL-Trainerin Marita Löcken.


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