Zwischenrunde Weser-Ems-Meisterschaft Boxen: Sultani Bahram boxt sich in Papenburg weiter

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Sultani Bahram setzte sich in Papenburg in der Zwischenrunde durch und ist nun in Norden gefordert. Archivfoto: Dieter KremerSultani Bahram setzte sich in Papenburg in der Zwischenrunde durch und ist nun in Norden gefordert. Archivfoto: Dieter Kremer

Papenburg. Ordentlich zugelangt wurde am vergangenen Wochenende bei der Zwischenrunde der Weser-Ems-Meisterschaften im Boxen in Papenburg. Den Weg in die große Sporthalle der Michaelschule hatten rund 200 Zuschauer gefunden.

Mit Sajed Khudeida und Sultani Bahram stellte Veranstalter TV Papenburg zwei Boxer. Mit Hamid Rahimi vom ABC Lingen war ein weiterer emsländischer Vertreter vor Ort. 

Rahimi unterlegen

Rahimi, der im Federgewicht (bis 56 kg) in der Altersklasse U 19 ran musste, hatte mit Anton Neumann vom Box Olymp Saterland einen starken Gegner. Rahimis Taktik, sein Gegenüber mit harten Schlägen zu beeindrucken, ging nicht ganz auf. Technisch und taktisch war Neumann dem Lingener an diesem Tag überlegen. Die Punktrichter entschieden sich somit einstimmig für den Saterländer.

Da der Kampf von Leon Pölker um eine Woche und somit von Papenburg nach Norden verlegt worden war und die beiden Gegner von Niklas Börger verletzungsbedingt abgesagt hatten, hielten Khudeida und Bahram die Fahne des TV Papenburg bei den Männern hoch.

Sieg und knappe Pleite

Eine ganz knappe Niederlage leistete sich zunächst Khudeida im Leichtgewichtskampf (bis 60 kg) gegen Mustafa Nouri vom VfB Oldenburg. Während der Papenburger es in den ersten beiden Runden ruhig angehen ließ, langte er in den finalen Runde zu. Jedoch kam dieser Einsatz für die Punktrichter zu spät. „Das Ergebnis war nicht einstimmig. Man kann es mit verschiedenen Augen sehen“, so TV-Boxtrainer Hermann Nee. „Eigentlich hatte sich Sajed den Kampf gut eingeteilt. Sein Gegner war in der letzten Runde fix und fertig.“

Sultani Bahram hingegen war seinem Gegner im Halbweltergewicht (bis 64 kg) deutlich überlegen. Luca Drude von der TSG Westerstede hatte keine Chance. „Sultani bekommt es am kommenden Wochenende in Norden mit einem ganz anderen Gegner zu tun“, so Nee. Sollte er da gewinnen, geht es für ihn eine Woche später in Cloppenburg in der Endrunde um den Weser-Ems-Meistertitel. „Ich habe Vertrauen in ihn. Wenn er seine Leistung bringt, kann er die Meisterschaft gewinnen.“


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