Mittwoch gegen Emsdetten 28:31 – Nordhorn-Lingen steigert sich nach der Pause

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Mit fünf Toren war Philipp Vorlicek (l.) gefährlichster Schütze der HSG Nordhorn-Lingen beim Test in Wilhelmshaven. Das Zwei-Städte-Team verlor 28:31. Foto: ScholzMit fünf Toren war Philipp Vorlicek (l.) gefährlichster Schütze der HSG Nordhorn-Lingen beim Test in Wilhelmshaven. Das Zwei-Städte-Team verlor 28:31. Foto: Scholz

Wilhelmshaven. Zweite Niederlage für den Handball-Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen in der Wintervorbereitung: Beim Liga-Rivalen Wilhelmshavener HV verlor das Zwei-Städte-Team mit 28:31 (14:18). Bereits am Mittwoch steht der letzte Test auf dem Programm: Die HSG tritt um 19 Uhr in Westerkappeln gegen den Nachbarn TV Emsdetten an.

„In der ersten Halbzeit waren wir nicht gut“, nahm Trainer Heiner Bültmann kein Blatt vor den Mund. „18 Gegentore können nicht unser Anspruch sein“, verwies er auf Schwächen vor allem in der Abwehr und zu viele Treffer aus der ersten und der zweiten Welle. Im Abschluss vermisste er in der Nordfrostarena die letzte Entschlossenheit. 

Vorlicek gefährlichster Schütze

Nach dem Wechsel steigerte sich die HSG. Damit zeigte sich Bültmann zufrieden. „Das haben wir deutlich besser gemacht. Die Einstellung war gut.“ Sein Team kam schnell zum Unentschieden, musste aber in den letzten fünf Minuten die entscheidenden Gegentore hinnehmen. Philipp Vorlicek war mit fünf Treffern gefährlichster Schütze vor Pavel Mickal, Patrick Miedema und Georg Pöhle (alle 4).

Wilhelmshaven mit Neuzugang Kozlina

Beim Gastgeber wirkte erstmals Neuzugang Miladin Kozlina mit und hinterließ einen guten Eindruck. Der vom Liga-Rivalen Rhein Vikings gekommene Abwehrspieler hat 117 Partien für Slowenien absolviert. Der 35-jährige neue Abwehrchef hat schon für Skopje, Celje, Minden und Göppingen gespielt und verfügt über Erfahrung in der Champions League.

Wiese zur Untersuchung

Bei der HSG sammelten die länger verletzten Alex Terwolbeck und Lutz Heiny, die beim 31:32 gegen TuS Nettelstedt-Lübbecke ihr Comeback gegeben hatten, wichtige Spielpraxis. Georg Pöhle stand nach nur einer Trainingseinheit auf dem Parkett. Ursprünglich war sein erster Einsatz für die Partie am Mittwoch gegen seinen Ex-Verein Emsdetten geplant. Verzichten musste Bültmann auf Nicky Verjans, der noch länger ausfällt, und Jens Wiese, der wegen Oberschenkelbeschwerden schon beim Test in Schüttorf (43:23) zugeschaut hatte. Es besteht Verdacht auf Muskelfaserriss. Eine Untersuchung am Mittwoch soll genaueren Aufschluss geben.

Mittwoch Test in Westerkappeln

Der THC Westerkappeln hat zum 50-jährigen Bestehen der Handballabteilung zwei Zweitligisten aus der Umgebung eingeladen: die HSG und TVE Emsdetten. Beide Kontrahenten haben bereits beide Liga-Derbys absolviert. Die Niedersachsen gewannen beide Duelle gegen den vom ehemaligen HSG-Handballer Daniel Kubes trainierten Westfalen: zum Saisonauftakt 33:20 auswärts, am zweiten Weihnachtstag 34:30 vor 3541 Zuschauern in der Emslandarena. „Es geht darum, dass wir unter weiterentwickeln und weiter einspielen“, sagt Bültmann.

Schlager gegen Coburg am 16. Februar in der Emslandarena

Zum Start ins Restprogramm tritt die HSG am 9. Februar um 18 Uhr beim Tabellenneunten TV 05/07 Hüttenberg an. Am 16. Februar folgt um 19.30 Uhr in der Lingener Emslandarena das Schlagerspiel gegen den Zweiten HSC 2000 Coburg.


Willhelmshavener HV – HSG Nordhorn-Lingen 31:28 (18:14)

HSG Nordhorn-Lingen: Buhrmester, Ravensbergen; Heiny (3), Leenders, Mickal (4), Miedema (4), Terwolbeck, de Boer (3), Vorlicek (5), Smit (3), Seidel (2), Possehl, Pöhle (4).

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