FC Leschede weiterhin erfolglos Volleyball: SC Spelle-Venhaus macht Klassenerhalt perfekt

Jubel beim SC Spelle-Venhaus: Die Mannschaft von Trainer Sebastian Gartemann hat den Klassenerhalt frühzeitig gesichert. Foto: Werner ScholzJubel beim SC Spelle-Venhaus: Die Mannschaft von Trainer Sebastian Gartemann hat den Klassenerhalt frühzeitig gesichert. Foto: Werner Scholz

Spelle. Mit dem SC Spelle-Venhaus (Regionalliga) und dem SV Union Lohne (Oberliga) spielen zwei Volleyball- Teams aus der Region in ihren Ligen um den Aufstieg. Der FC Leschede hat hingegen das Siegen im Jahr 2019 gänzlich vergessen.

Regionalliga, Frauen: Mit dem 3:0-Erfolg gegen den SC Langenhagen feiert der SC Spelle-Venhaus den fünften Sieg in Folge. 

Doch das deutliche Ergebnis spiegelt nur wenig den Spielverlauf wieder. „Wir mussten vor dem Spiel einige Veränderungen vornehmen, da Libera Lisa Jürgensmeier krank ausfiel. Nicole Poll erledigte die Vertretung und Zuzana Buchlova rutschte auf die Annahme-Außen-Position“, sagte SCSV-Trainer Sebastian Gartemann. „Von vornherein wussten wir, dass die Aufgabe gegen Langenhagen schwierig wird. Wenn die Annahme bei ihnen steht sind sie sehr gefährlich. Daher war die Vorgabe für das Spiel, gut aufschlagen und im Angriff clever agieren.“


Während die Umsetzung seines Teams im ersten Spiel (25:16) sehr gut verlief, wurde es im zweiten Durchgang mit 25:23 schon enger. Nach der 2:0-Führung schlichen sich bei uns einige leichtere Fehler und Langenhagen wurde Punkt für Punkt besser“, so Gartemann. „Das Ende des Satzes, und damit auch des Spiels war symptomatisch: Langenhagen fing an zu wackeln und verschuldete die entscheidenden ein bis zwei Eigenfehler.“ 

Mit dem Sieg kann Spelle nun auch rechnerisch nicht mehr unter die letzten drei der Tabelle rutschen, sodass das ausgegebene Ziel Klassenerhalt frühzeitig erfüllt wurde.

FC Leschede findet nicht in die Spur

Für den FC Leschede erweist sich die Rückrunde bisher als erfolglos. Am Ende des Spiels gegen den Tabellenletzten VSG Hannover stand ein 1:3 auf der Anzeigentafel.

Das Hinspiel im Oktober endete mit einem 3:0 für die Mädels aus Leschede. Dementsprechend hoch war die Motivation bei den Spielerinnen, wieder ein gutes Spiel abzuliefern. Aus einer kampfstarken Annahme heraus konnten im ersten Satz sehenswerte Angriffsaktionen des FCL erspielt werden, sodass ein klares 25:13 für die Gäste heraussprang.

Anstatt sich im zweiten Durchgang weiterhin auf das eigene Spiel zu konzentrieren und die Partie konsequent durchzuziehen, gelang es Hannover die Lescheder Annahme durch starke Aufschläge unter Druck zu setzen, der FCL ließ hingegen in seinem eigenen Aufschlagverhalten nach. Satz zwei ging somit mit 25:19 an die Gastgeber. Nach starken Aufschlägen der VSG verlief der dritte Satz ähnlich wie der zweite. Nach einem zwischenzeitlichen 16:9 hieß es am Ende 25:12. 

Im vierten Satz der Partie zeigten sich die Mädels vom FCL wieder kampfbereiter. In der entscheidendsten Phase verfiel die Mannschaft jedoch wieder in ihr Muster vom letzten Spiel gegen Oldenburg: Eine erhöhte Eigenfehlerquote und fehlende Durchschlagskraft im Angriff kostete sie am Ende den Satz (25:21), sowie das Spiel (1:3).

„Der Wille war da, aber wir haben unser Spiel nicht konsequent durchgezogen. Wir müssen uns nun vor allem auf die letzten Heimspiele fokussieren, denn vor eigenem Publikum waren wir bis jetzt am erfolgreichsten. Da können wir noch was holen“, resümierten Leschedes Trainer Dieter Jansen und Jörg Alsmeier.

Oberliga, Frauen: Mit dem 13. Sieg bleibt der SV Union Lohne ungeschlagen an der Spitze der Oberliga. Dabei gestaltete sich der erste Satz alles andere als souverän. Mit der B-Jugendlichen Jana Brüning im Zuspiel und als erste am Aufschlag gelang den Gästen ein guter Start mit 9:1 Punkten. Abstimmungsschwierigkeiten und zu viele Eigenfehler ließen Bad Laer aber immer näher herankommen und zum Satzende sogar in Führung gehen. Trotz zweier Satzbälle blieben die Lohnerinnen ihrer Nervenstärke dieser Saison treu und brachten den Satz noch hauchdünn mit 30:28 nach Hause. In der Folge spielte Union konzentrierter und ließ nur noch wenig zu (25:16, 25:15). Johanna Muntel feierte indes ihr Comeback nach sechswöchiger Verletzungspause. 

„Nach dieser überzeugenden Leistung in den letzten beiden Sätzen fahren wir nächste Woche selbstbewusst zu einem der ärgsten Verfolger nach Schledehausen“, war Co-Trainerin Kathi Schöttmer guter Dinge für die künftigen Aufgaben.

FC Leschede II vor Abstieg

Die Mannschaft vom FC Leschede II musste hingegen ihre Partie gegen den VC Osnbarück II mit 0:3 verloren geben. 

Zwar stimmte die Bereitschaft auf Lescheder Seite, doch der Sieg war für die Osnabrückerinnen zu keiner Zeit in Gefahr. Die Lescheder Mädels hielten phasenweise zwar gut mit, fielen dann aber durch Unsicherheiten in der Annahme und Aufschlagfehler punktetechnisch weit hinter die Gastgeber zurück. Auch die Blockarbeit war gegen die starken Angriffe der Osnabrücker zu unpräzise. Somit gingen alle drei Sätze deutlich an den Gastgeber (25:17; 25:15; 25:11). Für den FCL II scheint der Abstieg so gut wie besiegelt.


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