Heimspieltag für TV Meppen Volleyball: Derby zwischen FC Leschede und SC Spelle-Venhaus

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Wer behält die Oberhand? Der SC Spelle-Venhaus hat gegen den FC Leschede noch etwas gutzumachen. Foto: Werner ScholzWer behält die Oberhand? Der SC Spelle-Venhaus hat gegen den FC Leschede noch etwas gutzumachen. Foto: Werner Scholz

Leschede. Das Jahr 2019 hat gerade erst angefangen, schon geht es in den Volleyballhallen der Region wieder hoch her. Allen voran das Derby des FC Leschede gegen SC Spelle-Venhaus in der Regionalliga verspricht viel Brisanz.

Regionalliga, Frauen: „Wir sind motiviert in Leschede was zu holen, wissen aber auch das es sehr schwer wird“, sagt Spelle-Trainer Sebastian Gartemann vor dem Aufeinandertreffen mit dem FC Leschede am Samstag (20 Uhr). 

Im Hinspiel gab seine Mannschaft eine 2:0-Führung noch aus der Hand und verließ die Halle als Verlierer. "Da zeigt sich aber auch direkt die Stärke und Zugleich Schwäche von der jungen Lescheder Mannschaft. Sie ist unkonstant. Mal oberes Drittel der Liga, mal unteres Drittel. Phasenweise sehr gut strukturierter aggressiver Volleyball, mal das komplette Chaos", so Gartemann. "Sie sind aber gerade über die Außenposition ein gut besetztes Team."


Seit dem Osnabrück-Spiel habe der SCSV aufgrund von Erkrankungen und der Feiertage nicht mehr komplett trainieren können. Die Spellerinnen wollen versuchen schnell in einen Aufschlag- Annahme-Rhythmus zu kommen.

Oberliga, Frauen: Doppelspieltag für Tabellenführer Union Lohne. Um 15 Uhr trifft die Truppe vom Trainergespann Katharina Schöttmer/Harald Nüsse zuerst auf die Reserve des Zweitligisten aus Oythe, bei denen einige Spielerinnen über Zweitliga-Erfahrung verfügen. Im Hinspiel Ende Dezember in Lohne zeigte Lohne eine starke Leistung und gewann mit 3:0.  

Im zweiten Spiel gegen 17 Uhr kommt es zum erstmaligen Aufeinandertreffen mit dem TV Schledehausen, der erst eine einzige Niederlage einstecken musste. Alle drei Mannschaften stiegen in der vergangenen Saison aus der Regionalliga ab. 

Das Trainerteam hofft, dass die Grippesaison den Kader nicht noch zusätzlich schrumpfen lässt und außer der verletzten Johanna Muntel alle Spielerinnen zur Verfügung stehen, um sich einen Vorsprung in der Tabelle zu erarbeiten.

Verbandsliga, Herren: Die Herren des SV Union Lohne bekommen es am Samstag (17 Uhr) mit dem TV Cloppenburg zu tun.

Die Gastgeber stehen nach drei Siegen aus zehn Spielen auf dem siebten Tabellenrang. Die Lohner (24 Punkte) hingegen werden versuchen sich mit einem Sieg weiter an die Tabellenspitze zu klammern, um Spitzenreiter Tecklenburger Land Volleys II (28 Punkte) nicht aus den Augen zu verlieren.

Verbandsliga, Frauen: Raspo Lathen tritt am Samstag (14 Uhr) beim Oldenburger TB II an.


Wie das Team um Trainer Rob Hukema mitteilt, ist es das Ziel dem vermeintlich schwachen Gegner (zur Zeit vorletzter mit sechs Punkten aus zehn Spielen) möglichst  drei Punkte zu entführen, um den Anschluss an das obere Tabellendrittel zu halten. Die Raspo-Mädels wollen an die Leistung im letzten Auswärtsspiel 2018 in Cappeln anknüpfen, wo sie eindrucksvoll bewiesen haben, dass es selbst mit einem kleinen Kader und kurzfristigen Positionsumstellungen möglich ist, schöne Volleyballspiele in der Verbandsliga zu zeigen.  

Durch einen Auswärtssieg könnten die jungen Lathener Damen zum MTV Lingen (derzeit Tabellenzweiter) aufschließen, wobei das Raspo-Team ein Spiel mehr auf dem Konto hat.

Bereits am Dienstag (18 Uhr) kommt es dann zum direkten Duell mit dem MTV Lingen.

Um wichtige Punkte geht es auch beim Spiel des SV Alemannia Salzbergen beim Tabellennachbarn SG Ofenerdiek/Ofen am Samstag um 15 Uhr. Mit einem Sieg könnte sich Salzbergen einen ordentlichen Puffer zu den direkten Abstiegsplätzen schaffen und Anschluss ans Tabellenmittelfeld halten.

Landesliga, Herren: Während die VG Emden unbeschwert an der Tabellenspitze ihre Kreise dreht, machen derzeit fünf Teams den Kampf um den Relegationsplatz unter sich aus. Mittendrin die beiden emsländischen Teams VG Aschendorf/Papenburg und Sparta Werlte.

Während die Werlter (17 Punkte) am Samstag (17 Uhr) drei Punkte beim VC Osnabrück II entführen wollen, bekommt es die VG (19 Punkte) in der heimischen Halle am Sonntag (ab 11 Uhr) mit Tabellenschlusslicht Füchtel Vechta II und dem Vorletzten VSG Aschen/Drebber zu tun. Mit zwei Siegen könnte sich die VG vorerst ein wenig Luft verschaffen.

Landesliga, Frauen: Ganz wichtige Spiele stehen am Samstag ab 15 Uhr für den TV Meppen an. Beim Heimspieltag trifft die Mannschaft von Trainer Reiner Wahmes zunächst auf den Tabellenzweiten SV Wietmarschen II, dann folgt der SV Hoogstede. Zwar sind bei einem Blick auf die Tabelle die Meppenerinnen in beiden Spielen in der Außenseiterposition, um jedoch Anschluss ans Mittelfeld zu halten, sollte mindestens ein Sieg her. Gerade gegen die nur zwei Punkte besser dastehenden Hoogstederinnen wäre ein Erfolg ungemein wichtig.

Auch bei der Reserve von Union Lohne steht am Samstag (15 Uhr) ein Doppelspieltag an. In der ersten Partie gegen den MTV Aurich sind die Lohnerinnen Favorit. Alles andere als ein Sieg wäre für die Moral nicht von Vorteil, da im zweiten Spiel des Tages Spitzenreiter VfL Löningen wartet. Die Mannschaft von Trainerin Roos Harland möchte nicht nur näher an die Tabellenspitze heranrücken, sondern sich zudem für die knappe 2:3 Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren.

Landesliga II, Frauen: Wohin der Weg der zweiten Mannschaft von Alemannia Salzbergen führt, dürfte nach dem Doppelspieltag am Samstag (ab 15 Uhr) klar sein. Zunächst wartet der fünftplatzierte BW Schinkel auf die Truppe von Trainerin Ulla Piepel, ehe es zum Kräftemessen mit dem punktgleichen Tabellennachbarn SV Bad Laer III kommt. "Wir hoffen am Samstag unseren Platz im oberen Tabellendrittel zu festigen", so Piepel.

Ebenfalls ein wegweisendes Spiel wartet auf den SC Spelle-Venhaus II am Samstag um 17 Uhr beim VC Osnabrück IV. Die Osnabrückerinnen sind Tabellenvorletzter und haben drei Punkte weniger als die Gäste auf dem Konto. Bei einem Sieg könnte sich Spelle ein wenig nach oben orientieren, bei einer Niederlage wären sie wieder mittendrin im Abstiegsrennen. Das Hinspiel zumindest ging mit 3:0 deutlich an Spelle, allerdings hat der VCO, wie auch im Hinspiel, erneut den Heimvorteil auf seiner Seite. 


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