Union Lohne souverän 1. Tischtennis-Herrenbezirksklasse: Gedränge im Tabellenkeller

Von Georg Bruns

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Der frühere Laxtener Star Klaus Fietzek zieht jetzt bei Union Lohne die Fäden. Foto: G. BrunsDer frühere Laxtener Star Klaus Fietzek zieht jetzt bei Union Lohne die Fäden. Foto: G. Bruns

Meppen. Union Lohne führt die 1. Tischtennis-Herrenbezirksklasse klar an. Spannung verspricht die Rückrunde nur am Tabellenende.

Der Verfolger Concordia Emsbüren liegt fünf Punkte auf den Spitzenreiter zurück und kann nach dem Abgang von Anatoli Wolfram das „Projekt Aufstieg“ bei korrekter Wahrnehmung wohl nur auf dem Umweg über die Relegation realisieren. 

Daniel Otting stark

Die Partie mit dem Herbstmeister Union Lohne war zu ernüchternd (4:9). Hinzu kam eine unerklärliche 7:9-Niederlage bei Union Emlichheim, weil sich Michael Oldenburg dem früheren Lingener Friedhelm Krebs und dem ehemaligen Meppener Tonnie Heijnen knapp beugen musste. Concordia stellte das einzige Team, das nie auf Ersatz angewiesen war. Rechtzeitig zur Mannschaft und dann auch zu alter Form zurückgekehrt ist Daniel Otting (12:2).

Der SC Baccum liegt einen weiteren Zähler zurück. Union Lohne (3:9) und der FC Schüttorf (4:9) spielen zwar in der gleichen Liga, aber auf einem anderen Niveau. Stark spielte das Sextett gegen Concordia Emsbüren (8:8) und Union Emlichheim (9:4). Wichtige Faktoren waren Jan Rolfes (13:5) und das Doppel mit Gerd Thie und Bernd Alberring (6:1).

Jenseits von Gut und Böse

Olympia Laxten II ist mit einem ausgeglichenem Punktestand jenseits von Gut und Böse. Ein Achtungserfolg gelang der Crew gegen den SC Baccum (8:8), gegen Concordia Emsbüren (7:9) fehlte ein wenig Fortüne. Ein großer Spielerverschleiß ist bei Olympia fast schon Tradition. Neben Arthur Deschner (9:7) ist mit Andreas Schütte (7:3) ausgerechnet ein Ersatzmann hervorzuheben.

Quintett unten drin

Ein Quintett macht die Absteiger unter sich aus. Hierzu gehört auch der Neuling ASV Altenlingen, was absehbar war. Fünf bescheidene Pluspunkte bereiten Sorgenfalten. Zwar absolvierte die Mannschaft ein Riesenspiel gegen Olympia Laxten II (9:5), war aber gegen die unteren Clubs nur bedingt erfolgreich. Nach zuletzt fünf Niederlagen am Stück muss der ASV in den Krisenmodus schalten. Lediglich Frank Fübbeker und Kai Obermeyer versäumten keinen Einsatz.

Der SC Spelle/Venhaus hat noch weniger Wasser unter dem Kiel. Die Mannschaft war schon abgeschrieben, punktete dann in der finalen Phase der Hinserie gegen den ASV Altenlingen (9:7) und die SG Bentheim/Gildehaus (9:7). Für weiteren Rückenwind soll Ansgar Reeker sorgen, der im Einzel (13:5) top war und auch im Doppel mit Thomas Beel (6:1) harmonierte.


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