Erster Saisonsieg für Spelles Reserve Volleyball: MTV Lingen verliert das Verfolgerduell

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Foto: Lars SchröerFoto: Lars Schröer

Meppen. Nur zwei Mannschaften aus dem Emsland standen am Wochenende in den Volleyballhallen am Netz. Während Lingens Verbandsliga-Frauen verloren, beendete Spelles Reserve in der Landesliga ihre Durststrecke.

Verbandsliga, Frauen: Nach der 1:3-Niederlage bei Spitzenreiter Union Emlichheim IV hat der MTV Lingen im Verfolgerduell mit dem gleichen Resultat beim SV Cappeln verloren. Im vierten Satz vergab Lingen fünf Satzbälle. Am Ende entschied Cappeln den Durchgang mit 28:26 für sich und verhinderte den Tiebreak. „Da können wir uns bei den Zuschauern bedanken“, freute sich Cappelns Trainer Ostermann. Beim Stand von 21:24 erhoben sich die Zuschauer auf einmal alle von den Sitzplätzen auf der Tribüne. „Die haben noch ein paar Körner bei meiner Mannschaft freigesetzt." Durch die Niederlage verliert der MTV den Anschluss nach oben und muss seinen zweiten Platz an den SV Cappeln abtreten. Die Gesamtpunktzahl von 94:95 zeigt, wie eng die Partie tatsächlich war. 

Landesliga II, Frauen: Einen Sieg und eine Niederlage verbuchte der SC Spelle-Venhaus II am Samstag an seinem ersten Heimspieltag der eigentlich gar nicht mehr so jungen Saison. Zuvor hatte die Mannschaft drei Auswärtsspiele bestritten, die allesamt verloren wurden. Diesmal gab es das erste Erfolgserlebnis: In der ersten Partie gegen den Tabellenachten SV Bad Laer IV gelang den Spellerinnen beim 3:0 der erste Saisonsieg. Gegen den Dritten VfL Lintorf II verlor das Team von Trainer Hermann Preun in vier Durchgängen. Die Niederlage sei zwar vermeidbar und auch auf nachlassende Kräfte zurückzuführen, so Yvonne Rellmann. "Doch am Ende des Tages überwog die Freude über die Premierenpunkte und die Erkenntnis, auch im zweiten Landesliga-Jahr in dieser Klasse gut mithalten zu können", fasste Yvonne Rellmann die Duelle zusammen. 

Der Sieg gegen Bad Laer war auch Produkt einer taktischen Umstellung mit zwei Zuspielerinnen auf dem Feld und permanent drei Optionen am Netz, wo kurze Angriffe in die Feldmitte über Kirsten Niehaus ein Schlüssel waren. "Dadurch wurde das Spiel wesentlich variabler als zuletzt. Einen guten Tag hatte Ilka Wagner in der Abwehr."

In die zweite Begegnung nahm der SCSV den Schwung zunächst mit und gewann den ersten Abschnitt. Doch genau mit dem Element, mit dem die Gastgeber dem ersten Gegner den Zahn gezogen hatten (kurze Angriffe), schlug nun Lintorf zu und drehte die Partie noch. Ärgerlich war die Sprunggelenksverletzung von Lena Höving beim Block, die nächste Woche gegen den FC Leschede III fehlen könnte. Immerhin aber haben die Spellerinnen den Kontakt zu den Nichtabstiegsrängen und den Tabellenregionen, in denen sie stehen möchten, wieder etwas hergestellt, zumal sie nach wie vor die wenigsten Partien in der Liga ausgetragen haben.


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