HSG trifft auf Dessau-Roßlau und HSV Handball: Nordhorn-Lingen fehlen fünf Säulen am Doppelspieltag

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Mit Tempo und Durchsetzungskraft: Auf Alec Smit kommt beim Doppelspieltag viel an. Foto: Lars Schröer

Torwart Hendrik Halbmann (Elbf.), Alec Smit (HSG).Mit Tempo und Durchsetzungskraft: Auf Alec Smit kommt beim Doppelspieltag viel an. Foto: Lars Schröer Torwart Hendrik Halbmann (Elbf.), Alec Smit (HSG).

Nordhorn. „Der Doppelspieltag ist natürlich Gift in unserer momentanen Situation“, blickt HSG-Trainer Heiner Bültmann mit einigen Sorgenfalten auf der Stirn auf die Partien in der 2. Bundesliga am Freitag (19.30 Uhr) in eigener Halle gegen den Dessau-Roßlauer HV 06 und am Sonntag (15 Uhr) beim HSV Hamburg.

Im Kader für die beiden Partien fehlen mit Torhüter Björn Buhrmester, Jens Wiese, Nicky Verjans, Toon Leenders und Philipp Vorlicek gleich fünf wichtige Säulen.

Große Moral bewiesen

Beim letzten 25:22-Erfolg beim ASV Hamm-Westfalen hatte das Bültmann-Team bereits große Moral bewiesen und gezeigt, dass es auch mit einem dünn besetzten Kader von lediglich neun Feldspielern bestehen kann. „Der Sieg in Hamm war für uns und unser Selbstbewusstsein natürlich extrem wichtig“, so der HSG-Trainer. „Wir müssen jetzt aber auf dem Teppich bleiben. Die Partie am Freitagabend ist wieder komplett offen“, spricht er das Duell mit Dessau-Roßlau an.


Das Team aus Sachsen-Anhalt steht derzeit mit 9:13 Punkten auf dem 13. Tabellenplatz und liegt lediglich zwei Punkte von den Abstiegsrängen entfernt. In den letzten drei Spielen konnte das Team von Trainerfuchs Uwe Jungandreas allerdings überzeugen. Nach dem 24:22-Sieg gegen HC Elbflorenz folgte ein 22:22 gegen die DJK Rimpar Wölfe und ein deutlicher 28:17-Erfolg gegen HC Rhein Vikings.

Zweitspielrecht für deutschen U-20-Kapitän

„Ihr Trainer ist schon lange im Geschäft. Dessau-Roßlau hat eine gute Mentalität“, kennt Bültmann die Stärken des Gegners. „Gerade in der Defensive sind sie aggressiv und haben mit Philip Ambrosius einen richtig guten Keeper.“ Wichtig beim HV sind auch Spielmacher Slavomir Mlotek sowie Daniel Zele und Johannes Wasielewski, die als Rückraumspieler aus allen Lagen werfen. Zudem hat U-20-Kapitän Gregor Remke erst am Mittwoch ein Zweitspielrecht erhalten, um neben den Spielen seines Stammvereins SC DHfK Leipzig auch in der 2. Bundesliga für den Dessau-Roßlauer HV aufzulaufen, um Spielpraxis nach einer Knieverletzung zu bekommen.

Interessant ist zudem die taktische Ausrichtung der Gäste. „Sie spielen mit mehr Tempo. Zudem setzen sie oft einen siebten Feldspieler ein, was in der zweiten Liga eher selten genutzt wird.“

"Kräfte können kaum noch reichen"

Zwei Tage später bekommt es Nordhorn-Lingen mit dem HSV Hamburg in der Barclay Card Arena zu tun. Bültmann geht bei seiner Arbeit aber chronologisch vor. „Erst mal steht das Spiel am Freitagabend an. Um den HSV kümmern wir uns ab Samstag“, so der Coach. „Eigentlich können die Kräfte kaum noch reichen, aber wir müssen alles geben.“


Fanbus:

Wer nicht weiß, wie er am Freitag von Lingen nach Nordhorn kommen soll, kann den kostenlosen Fanshuttle der HSG nutzen. Anmeldungen hierfür sind nicht notwendig. Abfahrt ist um 18 Uhr bei der Emslanarena. Rückfahrt: 22 Uhr vom Euregium in Richtung Emslandarena.

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