Fünf Spieler fehlen in Hamm Nordhorn-Lingen wegen Personalnot „krasser Außenseiter“

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Gespannt auf das Spiel der HSG Nordhorn-Lingen in Hamm: Julian Possehl wechselte im Sommer vom ASV zum Zwei-Städte-Team. Foto: SchröerGespannt auf das Spiel der HSG Nordhorn-Lingen in Hamm: Julian Possehl wechselte im Sommer vom ASV zum Zwei-Städte-Team. Foto: Schröer

Lingen . „9+2“ – so drückt Heiner Bültmann die momentanen Möglichkeiten aus. Und deswegen sieht der Trainer die HSG Nordhorn-Lingen am Samstag ab 19.15 Uhr beim ASV Hamm-Westfalen als krassen Außenseiter.

Denn wenn der Handball-Zweitligist mit neun Feldspielern und zwei Torwarten anreist, dann bedeutet das, dass fünf Akteure fehlen. Das ist eine Hypothek vor dem Duell beim Tabellensechsten, der drei Zähler mehr aufweist als die HSG. Das Lazarett des Gastes ist also noch größer geworden. Denn Kreisläufer Toon Leenders hat sich in der Länderspielpause verletzt. Gleich im ersten Training bei der Nationalmannschaft hat sich der Niederländer einen Innenbandanriss im Knie zugezogen. „Er fällt vorerst aus“, sagt Bültmann. 

Verjans weiter verletzt

Die Hoffnung, dass Nicky Verjans sich zurückmelden könnte, hat sich zerschlagen. Der Einstieg am Wochenbeginn gelang nicht. Er klagt weiter über Probleme im Bauchleistenbereich. Zudem fallen noch Björn Buhrmester, Alex Terwolbeck und Jens Wiese aus. Bültmann war froh dass die „Ehemaligen“ Stephan Wilmes und Nils Meyer im Training für Qualität und Quantität gesorgt haben. Nach den hohen Belastungen ist das Team nach vier freien Tagen am Montag wieder eingestiegen.

Fehlt weiter: Nicky Verjans. Foto: Scholz


 „Improvisieren und experimentieren“

„Wir müssen improvisieren und experimentieren“, kennt Bültmann die Aufgabe in Hamm. Aber Ende vergangenen Jahres hat Nordhorn-Lingen dort unter ähnlich schlechten personellen Bedingungen einen Punkt geholt. Auf das Duell ist natürlich HSG-Neuzugang Julian Possehl besonders gespannt. Der Rückraumspieler ist im Sommer aus Hamm gekommen.

Rückraum neu

In Hamm wartet ein starker Gegner, der erst einen Heimpunkt abgegeben hat. Trainer Kay Rothenspieler hat den kompletten Rückraum erneuert hat. Spielmacher Sören Südmeier hat mit GWD Minden Erfahrungen in der Bundesliga gesammelt. Im rechten Rückraum spielen der abgezockte Stefan Lex (Coburg) und Jan von Boenigk (Hagen). Oliver Milde war seit Jahren einer der besten Schütze in Bad Schwartau.

Fällt verletzt aus: Toon Leenders (vorne) mit Trainer Heiner Bültmann (.) und Pavel Mickal. Foto: Leißing


Starke Torwarte

Mit Oliver Krechel und Felix Storbeck verfügt Hamm über zwei starke Torwarte, Jan Brosch und Jakob Schwabe sorgen am Kreis für Gefahr. Lukas Blohme und Vyron Papadopoulos gehen auf den Außenbahnen hohes Tempo. Brosch und Markus Fuchs bilden eine baumlange Innenverteidigung.

Gastgeber mit Tempo

„Die müssen wir in Bewegung bringen“, sagt Bültmann. Grundvoraussetzung, um bestehen zu können, ist es nach seiner Einschätzung, das Tempospiel des Gastgebers zu unterbinden.


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