ProB: Drachen-Duell winkt in den Playoffs Artland Dragons: Fumey muss im Training pausieren

Von Susanne Fetter | 20.02.2017, 08:30 Uhr

Es war ein schwacher Trost, aber immerhin eine gute Nachricht gab es für die Fans der Artland Dragons trotz der 66:86-Niederlage gegen Bernau: Die „Stadtwette“ wurde gewonnen. Entwarnung gab es auch bei Benjamin Fumey. Der Kapitän knickte im Spiel um. Er muss zwar im Training kurz pausieren, doch es ist nichts Schlimmeres passiert.

Mit 3000 Zuschauern war die Artland Arena erstmals diese Saison ausverkauft. Dafür gibt es nach dem letzten Heimspiel der Hauptrunde gegen Schalke am 4. März ein Fanfest. (Weiterlesen: So lautete die Stadtwette) 

Noch zwei Spiele vor den Playoffs

Zuvor steht noch die Partie in Itzehoe an. Gegen die Tabellen-Sechsten und -siebten, wollen die Dragons den teils desaströsen Auftritt gegen Bernau vergessen machen. Der Aufsteiger steht nun mit einem Sieg mehr an der Tabellenspitze der Nordstaffel und müsste beide Spiele gegen die Kellerkinder Stahnsdorf und Wolfenbüttel verlieren, damit die Drachen noch eine Chance hätten – unwahrscheinlich. („Das ist frustrierend“ – Reaktionen zur Niederlage gegen Bernau) 

Duell mit Röhndorf?

So gilt es nun Platz zwei zu sichern. Mit einem Erfolg mehr liegen die Drachen vor Iserlohn (spielen noch gegen Rist Wedel und Stahnsdorf) und Oldenburg (Rostock, Bochum). Gegen beide haben die Dragons den direkten Vergleich verloren. Zwei Siege sind also Pflicht. Dann würden die Dragons als Zweiter in die Playoffs gehen und auf den Siebten des Südens treffen – aktuell die Dragons Rhöndorf. Mit diesen lieferten sich die Quakenbrücker bereits 2001 ein intensives Duell um den Bundesliga-Aufstieg, das Rhöndorf für sich entschied, die Lizenz jedoch an Köln gab. Auch ein Duell mit der TG s.Oliver Würzburg (ein Sieg weniger) wäre möglich.

Fumey im Krankenhaus untersucht

Positive Nachrichten gab es auch von Benjamin Fumey. Er erlitt gegen Bernau im ersten Viertel einen Schlag gegen den Nacken und verlor kurzzeitig das Gefühl in den Beinen. Gegen Ende knickte er um. Doch eine Untersuchung im Krankenhaus gab Entwarnung. Er muss ein paar Tage pausieren, doch ein längerer Ausfall droht nicht.